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Spotify soll Gratis-Angebot einschränken

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spotify 2013Nach dem Start von Apple Music könnte der schwedische Musikstreaming-Dienst Spotify sein Gratis-Angebot in Kürze einschränken. Während man bei Apple Music abgesehen von der dreimonatigen Gratis-Testphase ausschließlich auf ein kostenpflichtiges Monats-Abo setzt, gibt es beim Konkurrenten Spotify zusätzlich noch die Möglichkeit, einen kostenlosen, aber werbefinanzierten Account mit nur wenigen Einschränkungen gegenüber dem Premium-Abo anzulegen. Wie Digital Music News nun aber berichtet, könnte Spotify die Unterschiede zwischen den beiden Versionen in Zukunft größer machen. Das Portal beruft sich dabei auf nicht näher genannte Quellen innerhalb der Musikindustrie.

Zwar soll es auch im nächsten Jahr noch einen kostenlosen Bereich geben, dieser aber könnte bei der Songauswahl beschnitten werden. Vor allem neue Songs und Alben, aber auch besonders beliebte Titel könnten dann nur noch von Premium-Nutzern abgespielt werden. Alternativ könnten ausgewählte Musikstücke nur zeitlich begrenzt im Freemium-Modell angeboten werden. Ganz sicher aber sei man sich bezüglich der genauen Pläne noch nicht. Die Änderungen könnten bereits zu Beginn des Jahres umgesetzt werden.

Im Hinblick auf Apples Musikstreaming-Dienst dürfte Spotify damit sein Verhandlungsgeschick gegenüber der Musikindustrie stärken wollen, die bestehenden Verträge mit den drei größten Labels sollen schon am 1. Oktober auslaufen und müssten ohehin neu verhandelt werden. Spotify soll seinen Gratis-Nutzern das Gefühl geben wollen, etwas zu verpassen und nicht mehr nur gezwungen werden, Werbung in Kauf zu nehmen, kommentiert eine der Quellen von Digital Music News.

Im Juni zählten die Schweden über 75 Millionen aktive Nutzer – ein Großteil davon nutzt den Dienst kostenlos. Immerhin rund 20 Millionen Nutzer haben ein Premium-Abo für hierzulande fast 10 Euro im Monat abgeschlossen. Apple Music soll hingegen auf rund 10 Millionen Abonnenten kommen, wobei hier offen ist, wofür sich die Nutzer nach der dreimonatigen Testphase entscheiden werden.

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 19.05.2013
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1662
Logische Konsequenz. Wieso sollten die Plattenfirmen auch die Musik verschenken. Habe mich eh gewundert, dass es so lange ein kostenloses Abo gab.
#2
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Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3437
Wenn sie das Premium Abo dafür etwas aufwerten ist das für mich kein Problem, mir fehlen ein paar kleine Sachen um auch eins abzuschließen.
#3
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Registriert seit: 24.05.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1668
Tja so bekommen sie halt gar kein Geld statt das durch die Werbung.
Wie lange es wohl dauert bis die endlich schnallen das Copyright tot ist, die jüngere Generation hat es ja endlich geschafft sich nicht mehr von den Lobbys bequatschen zu lassen das sie alle böse Raupmordtotkopierer sind und ignorieren es konsequent. Entweder die Labels passen sich an oder mögen zu Grunde gehen.

Wahrscheinlich wird es eher darauf hinauslaufen das wir dann alle GEZ einmal an den Staat und dann noch direkt an die Labels zahlen dürfen, weil irgendwelche Politiker ihren Lebensabend mit zig Millionen verschönern wollen. Und zusätzlich dann noch abgaben auf alles was in irgendeiner Form was darstellen oder duplizieren kann.

Von mir werden die jedenfalls keinen Cent mehr sehen, werden Produkte halt nur noch im Ausland gekauft und über die Grenze geschmuggelt.
#4
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Registriert seit: 12.09.2007

Metalhead
Beiträge: 5808
Naja man muss aber auch ehrlich sagen, dass das Free Modell eigentlich "zu gut" ist seitdem die 10 Std. Beschränkung aufgehoben wurde, bzw. Premium zu teuer für das gebotene ist. Die meisten stören sich nicht groß an dem bisschen Werbung und die bessere Soundqualität interessiert die meisten ebenfalls nicht. Die 10€ / Monat bezahlt man eigentlich nur wegen den offline Playlisten bei mobilen Geräten.
#5
customavatars/avatar133298_1.gif
Registriert seit: 19.04.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1706
damit wird spotify dann der rücken gekehrt
10 euro ist einfach viel zu teuer

5 euro normal
2,5 für Studenten

das wären angemessene preise.
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