> > > > Apps im iOS- und Mac-App-Store werden teurer (Update)

Apps im iOS- und Mac-App-Store werden teurer (Update)

Veröffentlicht am: von

apple-appstoreAb dem 1. Januar werden digitale Produkte innerhalb der EU mit dem Umsatzsteuersatz aus dem Land des Käufers versehen. Diese Änderungen innerhalb des Brutto-Preises wollte Apple eigentlich so behandeln, dass für den Kunden keinerlei Änderungen der Endkundenpreise vollzogen werden müssen. Hauptgrund für eine Anpassung der Preise im Laufe der kommenden Tage dürfte vielmehr der seit Wochen im Vergleich zum US-Dollar schwache Euro sein. In der vergangenen Nacht hat Apple die Entwickler darüber informiert.

Mac App Store Übersicht
Mac App Store Übersicht

Die Anpassung der Preise erfolgt in allen Ländern der Eurozone. Angehoben werden die Preise aber auch in Norwegen und Kanada. In Island hingegen sollen sie fallen. Für Russland plane man ebenfalls eine Anpassung, diese sei aber noch nicht genau definiert. Vor einigen Wochen hatte Apple aufgrund großer Kursschwankungen des russischen Rubels den Online-Handel zeitweise komplett ausgesetzt.

Noch ist nicht ganz klar, in welchem Umfang die Anpassungen vorgenommen werden. So wurden offenbar noch keine neuen Preisstufen definiert. Da Apple die Änderungen aber für die kommenden 36 Stunden vorsieht, dürften wir in Kürze wissen, an welche neuen Preisstufen wir uns gewöhnen müssen. Während eine Anhebung der Preise bei den kleinen Preisstufen sicherlich weniger eine Rolle spielen werden, sollten größere Anschaffungen vor allem im Mac App Store noch getätigt werden, bevor die neuen Preise greifen.

Update:

Apple nimmt als neue Preisstufen die vorlagen aus dem US-App-Store und rechnet diese 1:1 auf den Euro um. Nicht vergessen sollte man dabei, dass in den USA die Preise immer ohne Mehrwertsteuer angegeben werden. Der deutlich veränderte Wechselkurs ist auch der Hauptgrund für die Änderungen der Preise, insofern macht diese Umrechnung natürlich Sinn, auch wenn die Apps dadurch im Schnitt um 10 Prozent teurer werden. Die im Juni 2013 eingeführten, damals neuen Preisstufen, waren schon auf US-Niveau und werden nicht angepasst, sondern bleiben bestehen bzw. sind durch die Erhöhung der Preise nun doppelt belegt.

Neue Preisstufen im Mac- und iOS-App-Store
Neue Preisstufen im Mac- und iOS-App-Store (Bild. iphoneblog.de)

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (5)

#1
customavatars/avatar80592_1.gif
Registriert seit: 23.12.2007
King's Castle
Moderator
Mr. Carbon
Be-King
Beiträge: 7062
Gekauft wird, wie immer, trotzdem.
#2
customavatars/avatar156888_1.gif
Registriert seit: 11.06.2011

Obergefreiter
Beiträge: 87
Bei den normalen Preisen für Apps sind die Mehrkosten wohl vernachlässigbar.
#3
Registriert seit: 30.08.2014

Banned
Beiträge: 7004
Zum Glück tangiert mich das nicht einmal peripher.
#4
customavatars/avatar18741_1.gif
Registriert seit: 31.01.2005
Südlichstes NRW
Kapitän zur See
Beiträge: 3574
Apple wer ist das?
Und was bitte ist denn dieses Apps? :D
#5
customavatars/avatar156888_1.gif
Registriert seit: 11.06.2011

Obergefreiter
Beiträge: 87
Respekt, dass du es mit einem C64 hier her geschafft hast. :D
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Filmstudios erwirken Einstellung umstrittener aber beliebter Add-Ons für Kodi

Logo von IMAGES/STORIES/2017/KODI_LOGO

Die Multimedia-Software Kodi ist bei vielen Nutzern beliebt: Sie steht für unzählige TV-Boxen wie die NVIDIA Shield Android TV zur Verfügung und erlaubt es, sowohl lokale Medienbibliotheken zu verwalten als auch mit der Cloud oder sogar externen Streaming-Angeboten zu arbeiten. Letzteres ist... [mehr]

Stabilitätstest: CPU-ID PowerMax lastet CPU und GPU vollständig aus

Logo von IMAGES/STORIES/2017/CPUID

Die Macher von CPU-Z, einer Software zur Anzeige aller wichtigen Informationen des Prozessors, haben ein Tool vorgestellt, welches dem Testen der Stabilität dienen soll. PowerMax wird für Windows in einer 32- und 64-Bit-Version angeboten und soll GPU und CPU gleichzeitig vollständig auslasten... [mehr]

Netflix: Neues Ultra-Abo für 19,99 Euro im Monat (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETFLIX_100

Kunden des Videostreaming-Dienstes Netflix können künftig wohl aus vier verschiedenen Abo-Modellen auswählen. Bislang standen mit „Basis“, „Standard“ und „Premium“ lediglich drei verschiedene Pakete zur Auswahl. Das neue „Ultra“-Paket wird vermutlich 19,99 Euro im Monat kosten... [mehr]

Unity 2018 skaliert von Low-End bis fotorealistisch

Logo von IMAGES/STORIES/2017/UNITY

Unity hat in der aktuellen Version der gleichnamigen Programmierplattform, der 2018.1 Public Beta, zahlreiche neue Funktionen eingeführt, welche in Unity programmierte Projekte auf der einen Seite leicht skalierbar und damit auch auf schwächeren Systemen und Plattformen lauffähig machen,... [mehr]

Office 2019: Windows 10 wird vorausgesetzt

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_2

Microsoft hält sich mit Informationen rund um Office 2019 weiterhin sehr zurück. Jedoch gab der Softwareriese nun bekannt, dass für die Nutzung des kommenden Office-Pakets zwingend das hauseigene Betriebssystem Windows 10 vorausgesetzt wird. Somit werden Nutzer von Windows 8.1 und älter... [mehr]

WhatsApp startet seine Business-App (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/WHATSAPP

Dass WhatsApp an einer Business-Version seines bekannten Messaging-Dienstes arbeitet, war längst bekannt. Nun hat die Facebook-Tochter ihren Business-Ableger offiziell vorgestellt. Die App gibt es aber zunächst nur für Android-Geräte und ist bislang nur in Indonesien, Italien, Mexiko,... [mehr]