> > > > Apple löst sich für alle Karten-Dienste von Google Maps

Apple löst sich für alle Karten-Dienste von Google Maps

Veröffentlicht am: von

ios8Entwickler mit Zugang zu den neuen bzw. überarbeiteten iCloud-Webanwendungen werden es bereits festgestellt haben: Wer bisher "Find my iPhone" über das Webinterface verwendete, um eventuell verschwundene oder gestohlene Geräte wiederzufinden, dem werden die dazugehörigen Karten nun nicht mehr von Google Maps, sondern vom Apple-eigenen Kartendienst geliefert. Damit löst sich Apple weiter von seinen früheren Partnern und Dienstleistern und stellt auf die eigenen Dienste um. Mit der Karten-Applikation für iOS und OS X versucht man den Nutzer bereits seit dem Release von iOS 7 und OS X 10.9 Mavericks in diesem Bereich an die eigene Datenbasis zu binden, mit iOS 8 und OS X 10.10 Yosemite setzt sich dieser Trend fort. In "Find my iPhone" im Web verschwindet Google Maps somit gänzlich.

Eine Randnotiz ist dabei, dass auch die Wetterdaten mit iOS 8 nicht mehr von Yahoo! kommen, sondern direkt von Weather Channel, dessen Daten allerdings auch Yahoo! verwendete und damit nur an Apple weiterreichte. In Zukunft verzichtet Apple also auf diesen Zwischenhändler und auch bei den angebotenen Standard-Suchdiensten im Mobile Safari scheint sich einiges zu ändern und die Google-Exklusivität könnte bald ein Ende haben. Die Möglichkeit DuckDuckGo in iOS 8 zu verwenden, dürfte wohl nicht wenige Nutzer glücklich machen.

"Find my iPhone" in der Beta von iCloud.com

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (0)

Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Filmstudios erwirken Einstellung umstrittener aber beliebter Add-Ons für Kodi

Logo von IMAGES/STORIES/2017/KODI_LOGO

Die Multimedia-Software Kodi ist bei vielen Nutzern beliebt: Sie steht für unzählige TV-Boxen wie die NVIDIA Shield Android TV zur Verfügung und erlaubt es, sowohl lokale Medienbibliotheken zu verwalten als auch mit der Cloud oder sogar externen Streaming-Angeboten zu arbeiten. Letzteres ist... [mehr]

Stabilitätstest: CPU-ID PowerMax lastet CPU und GPU vollständig aus

Logo von IMAGES/STORIES/2017/CPUID

Die Macher von CPU-Z, einer Software zur Anzeige aller wichtigen Informationen des Prozessors, haben ein Tool vorgestellt, welches dem Testen der Stabilität dienen soll. PowerMax wird für Windows in einer 32- und 64-Bit-Version angeboten und soll GPU und CPU gleichzeitig vollständig auslasten... [mehr]

Netflix: Neues Ultra-Abo für 19,99 Euro im Monat (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETFLIX_100

Kunden des Videostreaming-Dienstes Netflix können künftig wohl aus vier verschiedenen Abo-Modellen auswählen. Bislang standen mit „Basis“, „Standard“ und „Premium“ lediglich drei verschiedene Pakete zur Auswahl. Das neue „Ultra“-Paket wird vermutlich 19,99 Euro im Monat kosten... [mehr]

Unity 2018 skaliert von Low-End bis fotorealistisch

Logo von IMAGES/STORIES/2017/UNITY

Unity hat in der aktuellen Version der gleichnamigen Programmierplattform, der 2018.1 Public Beta, zahlreiche neue Funktionen eingeführt, welche in Unity programmierte Projekte auf der einen Seite leicht skalierbar und damit auch auf schwächeren Systemen und Plattformen lauffähig machen,... [mehr]

Office 2019: Windows 10 wird vorausgesetzt

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_2

Microsoft hält sich mit Informationen rund um Office 2019 weiterhin sehr zurück. Jedoch gab der Softwareriese nun bekannt, dass für die Nutzung des kommenden Office-Pakets zwingend das hauseigene Betriebssystem Windows 10 vorausgesetzt wird. Somit werden Nutzer von Windows 8.1 und älter... [mehr]

WhatsApp startet seine Business-App (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/WHATSAPP

Dass WhatsApp an einer Business-Version seines bekannten Messaging-Dienstes arbeitet, war längst bekannt. Nun hat die Facebook-Tochter ihren Business-Ableger offiziell vorgestellt. Die App gibt es aber zunächst nur für Android-Geräte und ist bislang nur in Indonesien, Italien, Mexiko,... [mehr]