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Google arbeitet an eigener Version von Apples HealthKit

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google 2013Während der Vorstellung von iOS 8 zu Beginn des Monats fiel auf Seiten der Beobachter mehrfach der Begriff Kopie. Schließlich erweitert Apple sein Mobilbetriebssystem um zahlreiche Funktionen, die man so oder in ähnlicher Form bereits von anderen Plattformen kennt. Doch den Vorwurf, nichts Neues zu entwickeln, sondern lediglich Bestehendes aufzugreifen und anzupassen, muss sich unter Umständen auch Google bereits in der übernächsten Woche gefallen lassen.

Denn sollte Forbes Recht behalten, wird das Unternehmen im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz I/O ein Gegenstück zu Apples HealthKit vorstellen. Den Quellen zufolge erhält es den Namen Google Fit und soll die gleichen Funktionen bieten, die auch HealthKit bereithält. Demzufolge wäre Google Fit lediglich die Sammelstelle für Fitness-und Gesundheitsdaten, die von anderen Geräten stammen und an die Software übertragen werden. Einen größeren Unterschied soll es aber geben. Denn Googles Cloud-Dienste sollen hierbei eine größere, aber noch unbekannte Rolle spielen.

Offen ist hingegen, in welcher Form Google Fit umgesetzt werden soll. Spekuliert wird diesbezüglich über eine Integration in die nächste Android-Hauptversion oder die Veröffentlichung als eigenständige Applikation. Letztere würde gewährleisten, dass deutlich mehr Endgeräte auf den Dienst zugreifen könnten, ersteres würde für eine tiefere Systemintegration sprechen. Eine große Rolle im Zusammenhang mit Google Fit könnte auch Android Wear spielen. Das für den Einsatz auf Wearable Devices wie Smartwatches hin angepasste Betriebssystem könnte den Angaben zufolge auch auf solchen Geräten zum Einsatz kommen, die vor allem für den Fitness-Einsatz konzipiert sind, beispielsweise Armbänder zum Zählen von Schritten oder zur Überwachung des Pulses.

Dem Erfolg in Form einer großen Verbreitung im Weg stehen könnten aber Smartphone-Hersteller. Denn sollte Google Fit ein Bestandteil von Android werden, dürfte nicht nur Samsung darauf verzichten wollen. Die Südkoreaner haben mit S.A.M.I. (Samsung Architecture Multimodal Interactions) eine eigene Lösung im Einsatz, die mit offenen APIs um Entwickler buhlt.

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