> > > > OutBank stellt auf Abo-Modell um

OutBank stellt auf Abo-Modell um

Veröffentlicht am: von

outbankOutBank gehört zu den Platzhirschen bei Online-Banking-Software für das iPhone und iPad. Mit der Veröffentlichung einer OS-X-Version führte man auch den viel diskutierten iCloud-Sync über alle eingesetzten Geräte ein - ein Feature das bei vielen bis heute nicht funktioniert. Ohnehin hat OutBank seit geraumer Zeit mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, denn sowohl unter iOS für das iPhone und iPad, als auch unter OS X beschweren sich die Nutzer nicht nur über den nicht funktionierenden iCloud-Sync, sondern auch über häufig auftretende Abstürze.

Immer wieder hat die stoeger it GmbH, also die Macher hinter OutBank, auf den baldigen Release einer neuen Version verwiesen. Heute ist es nun soweit, denn OutBank DE ist als Universal-App für alle iOS 7-fähigen iPhones, iPads und iPods im iTunes App Store erhältlich. Laut Aussage des Anbieters hat man OutBank DE signifikant beschleunigt und an das iOS-7-Design angepasst. Neben vielen neuen Funktionen soll sich die nun veröffentlichte Version vor allem durch die vollständige "Voice-Over-Unterstützung" auszeichnen, die einen barrierefreien Zugang zum Online-Banking für Blinde und sehbehinderte Nutzer ermöglicht. Neu ist auch der Menüpunkt "Karte verloren". Hier können die eigenen EC- und Kreditkartendaten ganz einfach hinterlegt werden. Im Fall der Fälle reicht ein Klick, um mit dem bundesweiten Sperr-Notruf verbunden zu werden.

OutBank DE auf dem iPhone und iPad

Bei solchen Banking-Lösungen stellt sich immer die Frage nach der Sicherheit: Laut stoeger it liegen sämtliche Kundendaten zu jedem Zeitpunkt vollständig verschlüsselt auf dem iPhone oder iPad. Die Daten sind nach eigener Aussage nach dem aktuellen Stand der Technik abgesichert - genauer ins Detail möchte man aber nicht gehen. Zudem sollen nun verschlüsselte Verbindungen zu den Servern der Banken aufgebaut werden. Zu keinem Zeitpunkt speichert OutBank Kundendaten auf dem eigenen Server. Mit über 4.000 Kreditinstituten werden nahezu alle deutschen Banken und Sparkassen unterstützt.

Neben den neuen Features und dem veränderten Design aber dürfte vor allem die neue Preispolitik für Diskussionsstoff sorgen. Das neue OutBank DE ist als kostenloser Download im App Store verfügbar. Per In-App-Kauf wird OutBank DE für entweder monatlich 0,89 Euro (inkl. einmalig 7 Tage kostenloser Testphase) oder jährlich 8,99 Euro aktiviert.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (5)

#1
customavatars/avatar134445_1.gif
Registriert seit: 11.05.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2074
Das ist die Truppe die den Icloud Support nicht hinbekommt, der DAS Feature für Outbank 2.0 sein sollte.... Nicht zu empfehlen
#2
customavatars/avatar3377_1.gif
Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 30943
Hat bei mir auch seit der Einführung nicht funktioniert (untereinander mit iPhone, iPad und unter OS X). Da überlege ich mir das mit dem In-App-Kauf gleich dreimal.
#3
customavatars/avatar25252_1.gif
Registriert seit: 22.07.2005
Landkreis Mainz-Bingen
Flottillenadmiral
Beiträge: 5442
Habe mir damals die super teure OS X Version gekauft und musste dann feststellen, das die iOS Apps deutlich umfangreicher waren. Vor allem eine simple Funktion hatte mir gefehlt und wurde erst nach zig Mails und zig Verschiebungen nach über einem Jahr nachgetragen. Wollte damals nur sehen können, wie viel Geld am Tag xy auf dem Konto war und nicht nur den aktuellen Kontostand.

Die "alte" iOS App nutze ich weiter, eine neue Version wird nicht gekauft. Vor allem nicht im Abo-Modus, da steige ich eher auf Finanzblick um.
#4
customavatars/avatar24997_1.gif
Registriert seit: 15.07.2005
Frankfurt
Flottillenadmiral
Beiträge: 5438
Die sollten sich lieber erst mal um die Fehlerbereinigung der Verkaufversionen kümmern, anstatt ne neue Version auf den Markt zu werfen, um noch mal abzukassieren.

Ich hab auch auf Finanzblick gewechselt. Hoffentlich machen das viele!
#5
customavatars/avatar78410_1.gif
Registriert seit: 26.11.2007
planet earth
Kapitän zur See
Beiträge: 3773
Da schließe ich mich den Vorrednern an..

es ist ne Frechheit, was an Features zugesagt wird, die dann nicht kommen. Und wenn sie kommen, dann funktionieren sie überhaupt nicht.

Geld will jeder Hersteller machen, gar kein Thema - das supporte ich ja auch. Aber was ich nach der 1. OSX App und nun 2 iOS Apps durch hab, beweist einfach, dass die Stoeger IT in keinster Weise Versprechungen einhält.
Ich nutze meine Apps noch so lange sie laufen, dann schau ich mir den Markt noch mal im Vergleich an - oder bleibe bei den Gratis Apps der jeweiligen Bank.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Stabilitätstest: CPU-ID PowerMax lastet CPU und GPU vollständig aus

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CPUID

    Die Macher von CPU-Z, einer Software zur Anzeige aller wichtigen Informationen des Prozessors, haben ein Tool vorgestellt, welches dem Testen der Stabilität dienen soll. PowerMax wird für Windows in einer 32- und 64-Bit-Version angeboten und soll GPU und CPU gleichzeitig vollständig auslasten... [mehr]

  • Netflix: Neues Ultra-Abo für 19,99 Euro im Monat (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETFLIX_100

    Kunden des Videostreaming-Dienstes Netflix können künftig wohl aus vier verschiedenen Abo-Modellen auswählen. Bislang standen mit „Basis“, „Standard“ und „Premium“ lediglich drei verschiedene Pakete zur Auswahl. Das neue „Ultra“-Paket wird vermutlich 19,99 Euro im Monat kosten... [mehr]

  • Fragmentierung: Steam verliert zunehmend große Blockbuster-Titel

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/STEAM

    Lange Zeit war Steam die digitale Vertriebsplattform für PC-Spiele schlechthin, in der man als Kunde einen Großteil seiner gekauften Spieletitel zentral in einer einzigen Bibliothek aufbewahren und zu jeder Zeit erneut herunterladen konnte. Doch die Plattform kränkelt und scheint ihre einstige... [mehr]

  • Unity 2018 skaliert von Low-End bis fotorealistisch

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/UNITY

    Unity hat in der aktuellen Version der gleichnamigen Programmierplattform, der 2018.1 Public Beta, zahlreiche neue Funktionen eingeführt, welche in Unity programmierte Projekte auf der einen Seite leicht skalierbar und damit auch auf schwächeren Systemen und Plattformen lauffähig machen,... [mehr]

  • Office 2019: Windows 10 wird vorausgesetzt

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_2

    Microsoft hält sich mit Informationen rund um Office 2019 weiterhin sehr zurück. Jedoch gab der Softwareriese nun bekannt, dass für die Nutzung des kommenden Office-Pakets zwingend das hauseigene Betriebssystem Windows 10 vorausgesetzt wird. Somit werden Nutzer von Windows 8.1 und älter... [mehr]

  • Client-Update: Steam überarbeitet den Chat

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/STEAM

    Nach der großen VAC-Bannwelle in der vergangenen Woche hat Valve ein neues Client-Update für Steam veröffentlicht, das umfangreiche Änderungen am Chat-System der Plattform vornimmt. Im Rahmen eines Open-Beta-Programms hatte Valve die neuen Funktionen seit dem 12. Juni ausführlich getestet, ab... [mehr]