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Google stellt Bump und Flock Ende Januar ein

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google 2013Nur wenige Monate nach der Übernahme des Software-Unternehmens Bump Technologies wird Google die beiden dazugehörigen Dienste Bump und Flock noch in diesem Monat einstellen. In der entsprechenden Ankündigung schreibt Bump-Mitbegründer David Lieb, dass die Arbeit an neuen Google-Projekten zu viel Zeit in Anspruch nehme, als dass die Weiterentwicklung der beiden populären Programme möglich sei.

Allerdings wird nicht nur die Pflege der beiden für Android und iOS verfügbaren Programme beendet: Darüber hinaus werden die Applikationen aus dem App-Store und aus Google Play entfernt und alle Nutzerdaten gelöscht. Anwendern empfiehlt man deshalb, alle wichtigen Informationen bis zum 31. Januar zu exportieren, um sie für andere Zwecke weiter nutzbar zu machen. Dies ist Lieb zufolge über eine entsprechende Funktion, über die der Export auf den Servern angestoßen wird, innerhalb der Software möglich, die Daten selbst können dann über einen PC heruntergeladen werden; einen entsprechenden Link erhalten Nutzer per E-Mail.

Welche anderen Projekte konkret für diese Entscheidung verantwortlich sind, wird nicht beantwortet. Unmittelbar nach der Übernahme durch Google hatte Lieb noch angekündigt, dass sich für die Nutzer von Bump und Flock nichts ändern würde. Zudem versprach in seiner damaligen Mitteilung, dass mehrere Updates erscheinen würden.

Mit Bump können Nutzer Daten durch das Aneinderstosßn ihrer Smartphones den Austausch von Daten starten. Die Software greift hierfür auf die Standortdaten der Geräte sowie verschiedene Sensorinformationen zurück, um die entsprechenden Geräte zu identifizieren und den Austausch, der dann per Internet stattfinden, einzuleiten. Flock hingegen wurden zum Teilen von Fotos entwickelt. Das Programm erstellt anhand der in den Dateien hinterlegten Positionsdaten sowie der eigenen Facebook-Kontakte gemeinsame Fotoalben. Erkennt die App, welcher Kontakt zum Zeitpunkt der Aufnahme am selben Ort war, erhält dieser eine entsprechende Information.

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