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iOS führt App-Umsätze in Deutschland weiterhin an

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appstoreGemeinhin gilt: Soll eine Plattform attraktiv sein, muss eine ausreichende Menge an Applikationen zur Verfügung stehen. Die beiden Vorbilder in Bezug darauf sind sicherlich Android und iOS, die in ihren jeweiligen Shops etwa 900.000 verschiedene Programme bieten. Aus Sicht einer Entwicklers lohnt sich das Anbieten eines Programms aber nur dann, wenn ausreichend hohe Einnahmen generiert werden können - entweder per Werbung oder über den Verkauf der Software.

Letzteres galt vor allem bei Android lange Zeit als schwierig, nicht zuletzt aufgrund stark eingeschränkter Bezahlmöglichkeiten. Zumindest in Deutschland scheint sich die Lage aber mittlerweile deutlich verbessert zu haben, denn wie Statista meldet, werden hierzulande im Schnitt monatlich Applikationen im Wert von 9,2 Millionen Euro via Google Play erworben. Der größte Teil - 7,8 Millionen Euro - entfällt dabei auf Käufe über Android-Smartphones, der kleinere Rest - 1,4 Millionen Euro - auf Android-Tablets.

Weiterhin in Front liegt Apple beim Gesamtumsatz über den App Store. Denn den Marktbeobachtern zufolge werden hier monatlich etwa 9,9 Millionen Euro investiert. Die Verteilung zwischen Tablet - 4,8 Millionen Euro - und Smartphone - 5,1 Millionen Euro - ist dabei gleichmäßiger. Aufgrund der wachsenden Verbreitung von Android-Endgeräten ist davon auszugehen, dass Google auch im Bereich der App-Umsätze die Führungsrolle von  Apple übernehmen wird.

Auf Einnahmen je Gerät heruntergerechnet dürfte dies allerdings noch etwas länger dauern. Denn hier liegt iOS mit 0,77 Euro je iPhone und 0,88 Euro je iPad klar vor Android-Smartphones und -Tablets mit jeweils 0,46 Euro. Zum Vergleich: In Deutschland hatte Google mit Android zuletzt einen Anteil von 74 Prozent am Smartphone-Markt, iOS erreichte nur 17 Prozent. Die Umsätze und ihre Verteilung sind dementsprechend ein Indiz dafür, dass Besitzer von iOS-Hardware nach wie vor eher bereit sind, Geld für Applikationen auszugeben.

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Kommentare (1)

#1
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Mag mitunter daran liegen, dass man die Programme für Android-Handys leichter im Netz als *.apk bekommt und auch ohne Rootrechte auf die SD-Karte kopieren und installieren kann.

Google selbst spuckt doch bei der Suche sofort treffer aus, wenn man nach "Anwendungsname + apk" sucht
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