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Angetestet: CloudBerry WHS 2011 Backup

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cloudberry backup azure logoWer kennt das nicht? Man hat zwar ein regelmäßiges Backup seiner Dateien gemacht, im entscheidenden Moment hat man dieses aber nicht zur Hand oder die Sicherungsfestplatte ist defekt. Immer mehr Nutzer setzen auch auf einen eigenen, kleinen Heimserver, um sich eine zentrale Dateiverwaltung sowie Backuplösung zu schaffen. Microsoft bietet dafür den Windows Home Server 2011 an, der durch Addins erweitert werden kann. Und genau so eines wollen wir heute - auch aufgrund des eigenen Bedarfs - vorstellen. Mit CloudBerrys WHS 2011 Backup hat man ein Addin auf den Markt gebracht, das umfassende Backupmöglichkeiten für die Cloud bietet.

Die Featureliste des Addins, das für 29,99 US-Dollar erhältlich ist, liest sich richtig gut: Geplante und Real-Time-Backups, Verschlüsselung, Kompression, lokale Backups,  Block Level Backups (nur die veränderten Daten werden gesichert) und ein intelligenter Bandbreitenmonitor, der es erlaubt, die Geschwindigkeit je nach Tageszeit anzupassen sowie die Unterstützung zahlreicher Cloud-Dienste machen das Programm deutlich interessanter als viele Bastellösungen oder Konkurrenzprodukte.

Doch ist das Addin sein Geld wert? Das kann man 15 Tage lang kostenlos testen, es gibt keine Einschränkungen der Funktionen. Wir haben das Ganze natürlich ebenfalls getestet - und obwohl das von uns genutzte Strato HiDrive nicht offiziell unterstützt wird, lassen sich Netzwerkressourcen per SMB problemlos als "weiterer Speicher" einbinden. Die Funktion ist zwar eher für das lokale Backup gedacht, funktioniert aber im Test fehlerfrei. 

Besonders praktisch ist die Benachrichtigungsfunktion, die bei fehlgeschlagenen Backups bzw. wenn man es wünscht auch bei jeder durchgeführten Sicherung eine E-Mail an eine voreingestelle Adresse sendet. Standard-Funktionen wie die Dauer und Anzahl der zu behaltenden Dateiversionen sind natürlich ebenso eingebaut wie eine Übersicht der aktuell laufenden Sicherungen mit Informationen über Dauer und Geschwindigkeit der Übertragung. Leider sind aber aber gerade diese Angaben recht unzuverlässig, da scheinbar zu Anfang die Backupgröße und Dateianzahl nicht ermittelt werden und sich die Zeit somit immer nachkorrigiert. 

Lässt man das Backup nicht verschlüsseln, kann man auch über den Cloud-Zugang normal auf die Daten zugreifen, sodass man auch Unterwegs immer eine ältere Dateiversion zur Wiederherstellung bereit liegen hat. Insgesamt funktioniert das Programm wirklich gut und unterstützt zahlreiche Dienste. Kleinere Probleme wie die falsche Zeitanzeige sollte zu verschmerzen sein, da man eine vollständige Integration in das Dashboard des WHS 2011 erhält. Die Cloud-Backup-Lösungen gibt es auch für andere Windows-Systeme im ähnlichen Preisbereich, sodass man nicht zwingend auf einen Windows Home Server angewiesen ist.

Was uns noch interessiert: welche Backup-Lösungen nutzt ihr? Habt ihr auch einen Home-Server und setzt eine andere Software ein? Habt ihr sonstige Fragen? Dann ab damit in die Kommentare.

Unterstützte Cloud-Dienste: Amazon S3, Windows Azure, Rackspace, OpenStack, Google Storage, HP Cloud, Clodo, Scality, Dunkel, Host Europe, GreenQloud, Seeweb, Connectria, Walrus and Mezeo.

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