Aqua Computer stellt airplex modularity system vor - modulare Radiatoren aus deutscher Fertigung

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Aqua Computer hat im eigenen Forum neue Radiatoren vorgestellt - das airplex modularity system (ams). Dabei können verschiedene Grundtypen erworben und mit Verbindungselementen miteinander kombiniert werden.

Die Radiatoren selbst bestehen aus einem 21 Rohre umfassendem Lamellenpaket mit aufgepressten Edelstahlflanschen. An zwei Seiten gibt es mit einem Dichtring abgedichtete Delrinterminals. In den Terminals wurden vertiefte Anschlussgewinde platziert. Per Adapter lassen sich schlauchlose Verbindungen zu anderen ams-Modulen herstellen. Die Verbindung erfolgt über Edelstahlelemente. Horizontal verbundene Radiatoren werden in Reihe geschaltet durchflossen, vertikal verbundene hingegen parallel. In der Länge kann das System praktisch unbegrenzt wachsen - hier sind also beeindruckende Mammut-Verbünde realisierbar. 

Zum Start soll es folgende Grundtypen des ams-Radiators geben:

Die Radiatoren haben eine einheitliche Breite von 146 mm, damit passen sie in  5,25-Zoll-Schächte. Es kommen G1/4-Anschlüsse zum Einsatz. Die ams-Radiatoren können nicht nur modular verbunden werden, darüber hinaus lassen sich noch ungewöhnliche Einsatzoptionen realisieren. So gibt es Radiatoren mit zwei Kreisläufen (Aufteilung 70 : 30).

Zusätzlich zu den Radiatoren bietet das ams noch Kombi-Module, die vielfältige Funktionen auf knappem Raum (und ohne Schlauchverbindungen) verwirklichen. Damit stehen sie in der Tradition der aquaduct-Reihe. Zu diesen Modulen gehört das C600 Modul, das folgende Komponenten beinhalten kann:

Dank geringer Höhe von 25 mm kann dieses Modul u.a. leicht im Gehäusedeckel untergebracht werden.
Alternativ gibt es auch das D5 Modul mit Laing D5-Pumpe, das sich zusammensetzt aus:

Werden die ams-Radiatoren nicht fest verbaut, können drei verschiedenen Typen von Standfüßen montiert werden. Um Probleme mit der Fertigung zu vermeiden, hat Aqua Computer sich dazu entschlossen, die ams-Radiatoren am Firmenstandort in in Benniehausen zu fertigen und nicht aus Asien zu beziehen.

Das ganze ams-System kann ab sofort bestellt werden, die Auslieferung soll noch in diesem Monat erfolgen. Einige Preisbeispiele: ein regulärer 360-mm-Radiator mit Alu-Lamellen kostet 129,90 Euro, mit Kupferlamellen 179,90 Euro. Das 840-mm-Modell mit Alu-Lamellen schlägt mit 189,90 Euro zu Buche.  Ein Kombi-Modul aus 360-mm-Radiator und Compact 600/12V-Pumpe kostet 229,90 Euro. Dank der modularen Anlage sollen übrigens bald weitere, teils überraschende Module folgen können.

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