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AMD Quad-Core, HyperTransport 3.0 und mehr

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Gerade erst sickern [url=http://www.hardwareluxx.de/story.php?id=4853]erste Details zu den erwarteten 65 nm Prozessoren[/url] im Jahre 2007 durch und schon kursieren weitere Roadmaps und Details, die über dies hinaus gehen. Bisher benannte AMD seine Prozessorkerne immer nach Städten. Mit dem grundlegenden Wechsel der Architektur und verwendeten Technologien will AMD nun auf Namen von Sternen für seine Prozessorkerne umschwenken. Nach dem Brisbane und dem Windsor folgen nun also Agena FX, Agena, Kuma, Rana und Spica. Mit der "Stars Family" wird der Wechsel auf das HyperTransport 3.0 Protokoll vollzogen, welches abwärtskompatible zu HyperTransport 1.0 ist. HyperTransport 3.0 verdoppelt die theoretisch mögliche Bandbreite zwischen Prozessor und Chipsatz. Es macht auch die Verbindung zwischen Prozessoren und Chipsatz flexibler, da beide Komponenten mit einem unterschiedlichen Takt des HyperTransport 3.0 Protokolls arbeiten können.


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Zusätzlich zu HyperTransport 3.0 bietet die Stars Family noch eine 128 Bit Floating Point Unit für jeden CPU Kern, DDR2-1066 Support, SSE4A Befehlssätze und eine Technologie namens Split Power Plane. Split Power Planes erlaubt es dem Prozessor und der integrierten Northbridge auf verschiedenen Spannungen und Taktraten zu arbeiten. So arbeiten der Prozessor und weitere Komponenten noch effizienter, verbrauchen weniger Strom und geben weniger Abwärme ab.

Alle Prozessoren der Stars Family basieren auf dem Sockel AM2+, sollen aber auch abwärtskompatibel zum Sockel AM2 sein. Wird ein AM2+ Prozessore in einem AM2 Mainboard betrieben fehlt allerdings die Unterstützung für HyperTransport 3.0 und das System fällt auf HyperTransport 1.0 zurück. AMD sieht durch PCI-Express 2.0, kommende Multi-GPU Grafikkarten, neue integrierte Grafikeinheiten in den Chipsätzen und durch die bald erwarteten Multiprozessor-Systeme aber die Notwendigkeit von HyperTransport 3.0.

Im 3. Quartal 2007 will AMD seine Stars Family mit den ersten Quad-Core Prozessoren starten. Die ersten Modelle werden auf dem Agena und Agena FX Core basieren. Agena FX Prozessoren sind allerdings für AMDs 4x4-System konzipiert und arbeiten daher anders als alle anderen Prozessoren nicht auf dem Sockel AM2+, sondern auf dem Sockel 1207+.

Zu den Features der ersten Agena FX und Agena Prozessoren gehören unter anderem ein shared L3 Cache. 2 MB L3 Cache können sich die vier Prozessorkerne der Quad-Core Prozessoren teilen. Der L2 Cache wird bisher mit 2 MB angesetzt. Die Prozessoren werden mit Taktraten von 2,70 bis 2,90 GHz arbeiten, die HyperTransport 3.0 Frequenz soll bei 4,00 GHz liegen. Agena FX und Agena Prozessoren werden in 65 nm gefertigt und besitzen eine Thermal Design Power von 125 Watt.

Ebenfalls im 3. Quartal 2007 erwartet werden erste Dual-Core Prozessoren der Stars Family. Prozessoren mit Kuma Kern bieten ebenfalls eine HyperTransport 3.0 Frequenz von 4,00 GHz, einen 1 MB L2 Cache und 2 MB shared L3 Cache. Sie sollen mit Taktraten von 2.00 bis 2.90 GHz arbeiten und basieren auf dem Sockel AM2+. Die TDP wird bisher mit 65 bzw. 89 Watt angegeben.

Auch Single-Core Prozessoren scheinen noch interessant zu sein, denn auch hier hat AMD entsprechende Pläne für seine Stars Family. Über die Prozessoren mit Rana und Spica Core ist bisher nichts bekannt, einzig die Unterstützung von HyperTransport 3.0 und dem Sockel AM2+ scheint sicher.

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