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In einem Blog-Post spricht NVIDIA über die Vorteile der nun aktuellen Vera-CPU und in welchem Anwendungsbereich diese ab dem zweiten Halbjahr 2026 zum Einsatz kommen soll. Mit der Vera-CPU sieht sich NVIDIA abseits der allgegenwärtigen KI‑Beschleuniger vorwiegend für das Agentic-AI-Zeitalter mehr als gut aufgestellt. Benchmarks sollen die Allgemeingültigkeit der hohen Leistung der Vera-CPU belegen.
Ebenfalls erstmals im Blog-Post wird der Name der Kerne der nächsten CPU-Generation erwähnt: Rosa. Die Rosa-CPU wird mit der Feynman-Generation erscheinen, die ab 2028 in den Plänen steht.
"Riegel" wird der Name der Kerne für die Rosa-CPU sein. Die aktuellen Kerne der Vera-CPU hören auf den Namen Olympus. Basisarchitektur von Riesel soll Arm v9.2 sein.
Zugleich verkündet NVIDIA, dass Riegel eine höhere Kernleistung bei gleicher Fläche auf dem Chip liefern wird. Hier dürften vor allem die Verbesserungen in der Fertigung bis 2028 eine Rolle spielen. Für die Vera-CPU setzt NVIDIA auf ein N3-Verfahren von TSMC. Die Grace-CPU wurde in einem N4-Verfahren hergestellt.
| Grace | Vera | Rosa | |
| Fertigungsverfahren | TSMC N4 | TSMC N3 | - |
| Kern-Name | Demeter | Olympus | Rigel |
| Anzahl der Kerne | 72 (144 als Dual-Chip) | 88 | - |
| Architektur | Armv-9.0-Kerne (Neoverse V2) | Arm-v9.2-A-kompatibel (eigenes Kerndesign) | "Next-Gen Arm v9.2" |
| L2-Cache | 1 MB pro Kern | 2 MB pro Kern | - |
| Speicher | 512 GB LPDDR5X 546 GB/s | 1,5 TB LPDDR5X 1,2 TB/s | - |
| NVLink-C2C | 900 GB/s (bidirektional) | 1,8 TB/s (bidirektional) | - |
| I/O | 68 PCIe-Gen-5-Lanes | PCIe Gen 6 sowie CXL-3.1 | - |
Zuletzt gab es einige Meldungen zu eventuellen Verzögerungen innerhalb der Datacenter-Roadmap von NVIDIA. So soll die 2+2-Version von Rubin Ultra aufgrund von Fertigungsproblemen gestrichen worden sein und auch die NVL576-Racklösung auf Basis des Kyper-Designs mit CPO soll sich verzögern. Die heutige Meldung könnte auch so verstanden werden, dass NVIDIA versucht, Vertrauen für seine Roadmap zu gewinnen.