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Offiziell unterstützten zuletzt die Prozessoren der 11. Core-Generation noch die AVX-512-Befehlssatzerweiterungen. Mit einigen Tricks funktionierte dies auch noch mit der 12. Core-Generation alias Alder Lake. Als Hybrid-Design war dazu aber die Deaktivierung der E-Kerne erforderlich, denn diese unterschieden sich maßgeblich von den P-Kernen – bis heute ist dies in der Form der Fall.
Ein Patch des Linux-RAID-Codes offenbart nun einige CPU-Architekturen, welche eine bestimmte Funktion (xor_gen()) mittels AVX-512 nutzen sollen. Dazu gehören die Zen-4-Architektur (Client und Server) sowie Sapphire Rapids aufseiten der Xeon-Prozessoren. Bei den Core-Prozessoren kommt die 11. Core-Generation alias Rocket Lake hinzu.
Hier genannt wird aber auch Nova Lake, also die kommende Core-Generation von Intel, die zum Jahreswechsel auf den Markt kommen soll.
Wo die Vorteile in der Nutzung von AVX-512 in einer RAID-Konfiguration liegen, zeigt Phoronix, wo man den Patch mittels eines Ryzen 9 9950X getestet hat.
Natürlich gibt es noch keine Bestätigung seitens Intel, dass Nova Lake im Client-Segment wieder AVX-512 unterstützen wird. Hinweise zur Unterstützung von AVX10.2 gab es aber bereits zahlreich.
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Wohl aber auch im Hinblick auf die Xeon-Prozessoren mit Efficiency-Kernen hat Intel den Funktionsumfang der Architektur um AVX-512/AVX10.2 erweitert. Wenn beide Kerntypen den gleichen Funktionsumfang unterstützen, vereinfacht dies auch das Scheduling und könnte eine Re-Aktivierung von AVX-512 auf den Core-Prozessoren somit vereinfachen.