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Diamond Rapids

Nächster Xeon-Prozessor wird in Intel 18A-P gefertigt

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Nächster Xeon-Prozessor wird in Intel 18A-P gefertigt
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Neben dem offiziellen Startschuss der Xeon-6+-Prozessoren alias Clearwater Forest nennt Intel erste Details zur kommenden Xeon-Generation Diamond Rapids.

Mit Diamond Rapids arbeitet Intel an der nächsten Generation seiner High-End-Serverprozessoren, die vermutlich als Xeon-7-Familie auf den Markt kommen werden. Die Plattform soll auf Granite Rapids folgen und den Fokus weiterhin auf leistungsstarke P-Kerne legen, während Clearwater Forest parallel die E-Core-Schiene für besonders hohe Kerndichten bedient. Nach aktuellem Stand wird Diamond Rapids für den Einsatz in großen Rechenzentren, HPC-Systemen sowie KI-Infrastrukturen entwickelt und soll die Grundlage der neuen bilden.

Als CPU-Kernarchitektur setzt Intel vermutlich auf Panther Cove, bzw. eine speziell angepasste Variante namens Panther Cove-X. Die Architektur wurde inzwischen indirekt durch Intel-Dokumente bestätigt. Anders als frühere Xeon-Generationen soll Diamond Rapids zunächst weiterhin ohne Hyper-Threading, bzw. SMT erscheinen. Erst der Nachfolger Coral Rapids soll diese Funktion laut aktuellen Berichten wieder zurückbringen.

Bei der Kernanzahl wird ein deutlicher Sprung erwartet. Derzeit kursieren Angaben von bis zu 192 Performance-Kernen pro Sockel, die auf vier Compute-Tiles mit jeweils 48 Kernen verteilt werden sollen. Einzelne Leaks sprachen sogar von langfristigen Ausbauzielen mit bis zu 256 Kernen in späteren Varianten. Intel verfolgt damit einen deutlich aggressiveren Skalierungsansatz als bei Granite Rapids.

Zur Computex 2026 offenbart Intel nun einige weitere Details zu Diamond Rapids. So werden die Compute Tiles mit dem Performance-Kernen in Intel 18A-P gefertigt. Die Fertigung in Intel 18A-P soll im Vergleich zu Intel 18A eine um 8 % höhere Energieeffizienz bieten. Zudem soll Intel18A-P als Foundry-Prozess für externe Kunden interessant sein.

Mittels der Fertigung in Intel 18A-P will Intel die Anzahl der Kerne um 50 % steigern. Ausgehend von 128 Performance-Kernen bei den Xeon-6-Prozessoren (Granite Rapids) werden die Gerüchte zu 192 Kernen damit also bestätigt.

Zudem will Intel die Speicherbandbreite verdoppeln. Einerseits wird dies durch eine Steigerung der Anzahl der Speicherkanäle erreicht und auf der anderen Seite sicherlich durch eine Erhöhung der Transferrate für den DDR5. Die Rede ist von 16 Speicherkanälen mit der Unterstützung von DDR5-12800. Als Bestandteil der Oak-Stream-Plattform wird Diamond Rapids zudem die Unterstützung von PCI-Express 6.0 bieten.

Erscheinen sollen die kommenden Xeon-Prozessoren auf Basis von Diamond Rapids im kommenden Jahr. Weitere Details erwarten wir unter anderem zur Hot-Chips-Konferenz im August sowie im Verlaufe des zweiten Halbjahres 2026.

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