Chip, Die- und Wafer-Shots von der Intel VisiON 2022

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sapphire-rapids-die-shotsAnfang der Woche fand im texanischen Austin die VisiON 2022 von Intel statt. Die Hausmesse war unter anderem der Startschuss für die Alder-Lake-HX-Prozessoren. Darüber hinaus bekräftige Intel seine Pläne für das Datacenter, wenngleich es recht wenig konkretes gab, denn offiziell ist der Startschuss für Sapphire Rapids, Ponte Vecchio und Co. noch nicht gefallen.

Aber Intel gab zumindest zu mehreren Gelegenheiten eine Vorschau auf zukünftige Chips. Bereits im Vorfeld der Messe verkündete der Chipriese, dass der Meteor-Lake-SoC erfolgreich sein Power-on hinter sich gebracht hat.

Zu Meteor Lake gibt es einerseits ein paar Bilder, die den kompletten Chip auf zwei BGA-Packages zeigen. Das Package besteht aus vier Einzelchips, die eng zusammengepackt mittels Foveros miteinander verbunden werden. Es handelt sich dabei um einen Compute Tile (Intel 4), GPU Tile (TSMC N3) sowie um einen SoC und I/O Tile, dessen Fertigung vermutlich in TSMC N4 oder N5 stattfinden wird.

Intel Vision 2022 Chips und Wafer (Bild: Le Comptoir du Hardware)

Von den französischen Kollegen von Le Comptoir du Hardware stammt ein Floorplan eines Meteor Lake-M mit zwei Performance- und acht Efficiency-Kernen. Zu sehen ist hier nur der Compute Tile mit den CPU-Kernen sowie die dazugehörigen Caches.

Intel Vision 2022 Chips und Wafer (Bild: Ian Cutress)
Intel Vision 2022 Chips und Wafer (Bild: Ian Cutress)

Der frühere Anandtech-Redakteur Ian Cutress warf in einem Video einen Blick auf die Wafer-Ausstellung von Intel, die unter anderem solche mit Sapphire-Rapids- und Alder-Lake-Chips beinhaltete. Auch Test-Wafer mit Intel 20A und Intel 18A sind hier zu sehen.

Intel Vision 2022 Chips und Wafer (BIld: Carsten Spille)

Heise-Online-Kollege Carsten Spille hat den Wafer mit den Sapphire-Rapids-Chips näher abgelichtet.

Raptor Lake auffallend abwesend

Während Intel kräftig die Werbetrommel für Sapphire Rapids, Ponte Vecchio, Arctic Sound-M und Meteor Lake rührt, ist man zu Raptor Lake erstaunlich still. Die nächste Desktop-Generation wird zur aktuellen LGA1700-Plattform kompatibel sein. Mehr Efficiency-Kerne und größere Caches sollen hier angeboten werden. Darüber hinaus ist aber noch recht wenig bekannt. Im zweistelligen Prozentbereich soll die Leistung steigen. Mehr zu Raptor Lake wird in der zweiten Jahreshälfte erwartet.