HWINFO will bereits Intels Ice Lake-SP sowie AMDs Navi, Starship und Matisse kennen

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hwinfoHWINFO gehört zu den mächtigsten Programmen, wenn es darum geht, alle erdenklichen Informationen der verbauten Hardware zu gewinnen. Über eindeutige Informationsmerkmale, die AMD und Intel offiziell oder per Leak im Vorfeld veröffentlichen, kann eine solche Software schon im Vorfeld an bisher nicht angekündigte Hardware angepasst werden.

Für HWINFO in der Version 5.72 gilt: Die im März erwarteten und vermutlich ab April verfügbaren Pinnacle-Ridge-Prozessoren sowie die dazugehörigen Chipsätze der 400er-Serie sollen bereits erkannt werden. Auf Seiten der Hardware aus dem Hause Intel sollen Prozessoren der Ice-Lake-SP-Generation erkannt werden. Dabei handelt es sich um die nächste Server-Generation von Intel, die noch 2018 erscheinen könnte.

Noch weiter in die Zukunft schaut HWINFO bei den AMD-Prozessoren mit Zen-2-Architektur. Bisher bekannt ist, dass Matisse der Codename für die Zen-2-Architektur, bzw. die entsprechenden Desktop-Prozessoren ist. Diese basieren weiterhin auf dem Sockel AM4. Bisher ist wenig zu Zen 2 bekannt, AMD will die Architektur gegen die Spectre-Sicherheitslücke abgesichert haben. Der Tape Out wird Ende 2018 stattfinden, so dass in der ersten Jahreshälfte 2019 mit ersten Produkten zu rechnen ist. Starship beschreibt einen Server/Epyc-Prozessor, der bereits in 7 nm gefertigt werden soll, daher nicht vor 2019 zu erwarten ist. Starship soll über 48 Kerne verfügen und kann damit 96 Threads gleichzeitig bearbeiten.

Auf Seiten der GPUs will HWINFO bereits die Navi-Chips von AMD erkennen, die allerdings erst 2019 erwartet werden.

Das Changelog von HWINFO 5.72:

HWINFO kann auf der Seite der Entwickler heruntergeladen werden.