Erste Benchmarks bestätigen übertaktbaren Kaby Lake Core i3-7350K

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intel 7th core genBereits vor einigen Tagen hatten wir berichtet, dass Intel mit der kommenden Kaby Lake Plattform einen neuen Weg gehen könnte. Laut Gerüchten soll Intel erstmals auch ein Modell aus der Core-i3-Familie mit einem freien Multiplikator in den Handel bringen. Konkret wird hier der Core i3-7350K genannt. Dieses Gerücht scheint sich nun auch zu verdichten, denn in der Datenbank von Geekbench ist nun ein entsprechender Eintrag aufgetaucht.

Laut dem Benchmark erreichte der Prozessor im Single-Core-Score 5.137 Punkte und in der Multi-Core-Disziplin werden 10.048 Punkte angegeben. Die CPU wurde dabei sowohl mit dem ASUS Strix Z270H Gaming als auch dem ASRock Z270 SLI Xtreme getestet. Die Benchmarkergebnisse selbst sollten sicherlich nicht zu hoch bewertet werden, allerdings bestätigt sich mit diesem Eintrag nochmals die Existenz des Modells.

intel i3 7350K

Laut dem Eintrag arbeitete der Core i3-7350K mit einem Basistakt von 4,2 GHz. Dies wäre eine Erhöhung der Taktfrequenz von 300 MHz gegenüber dem bisher schnellsten Core i3-6320 mit seinen 3,9 GHz aus der Baureihe. Des Weiteren wird bei den technischen Daten ein L2-Cache mit 256 KB angegeben und der L3-Cache wird auf 4 MB beziffert. Dies bestätigt auch nochmals, dass die CPU aus der i3-Serie stammt, da nur diese Modelle mit zwei Rechenkernen an den Start gehen. Zudem zeigt sich mit diesen Werten nochmals, dass Intel mit Kaby Lake vor allem an der Taktschraube dreht und die CPUs durch mehr Geschwindigkeit von der bisherigen Skylake-Serie absetzen möchte.

Unbekannt bleibt, ob der i3-7350K überhaupt noch Potential zum Übertakten bereithält. Zwar scheint Intel der CPU einen freien Multiplikator zu spendieren, ob dieser jedoch auch wirklich ausgenutzt werden kann und der Prozessor noch Leistungsreserven besitzt muss sich erst noch zeigen. Ebenfalls bleibt der geplante Verkaufspreis abzuwarten. Schließlich können Kunden auch zu einem i5-7600K greifen und bekommen hier ebenfalls einen freien Multiplikator, jedoch insgesamt vier Rechenkernen zur Verfügung gestellt.