AMD präsentiert hUMA-Technologie

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AMDAls Gründungsmitglied der HSA Foundation hat AMD seine neue Technologie namens „hUMA“ vorgestellt. Diese Technologie ermöglicht, dass der Speicheradressraum von GPU und CPU gleichzeitig genutzt werden können. Dies ist eins der Key-Features der HSA (Heterogeneous System Architecture). AMDs APU in Sonys Playstation 4 wird diese Technologie ebenfalls verwenden, die zu erheblichen Leistungssteigerungen führt, da ein hin- und herkopieren der Daten zwischen den verschiedenen Adressräumen entfällt.

Der Begriff „hUMA“ steht für Heterogeneous Uniform Memory Access“. Dies ist ein weiterer Schritt zur vollständigen Verschmelzung von CPU und GPU zur APU. AMD wird diese Technologie erstmals in ihren „Kaveri“ genannten APUs, die auf Steamroller Modulen basieren, verwenden. Durch hUMA werden keine speziellen APIs mehr benötigt, um bei normalen Rechenoperationen die Shader des Grafikparts mit einzubeziehen. Es können also Hochsprachen wie C++ genutzt werden. Dies soll abermals die Performance von Programmen, in die der Code eingebaut ist deutlich beschleunigen. AMDs Kaveri APUs sollen gegen Ende des Jahres released werden und basieren wie weiter oben schon erwähnt auf Steamroller Modulen. Diese zeichnen sich vor allem durch ein verbessertes Frontend und im Vergleich zu den Piledriver Modulen (2. Generation FX) einer verdoppelten Anzahl an Decodern aus. Als Grafikarchitektur wird GCN 2.0 zum Einsatz kommen. Die APUs sollen genauso wie ihre kleineren Geschwister auf Jaguar-Basis in 28nm gefertigt werden. Spekuliert wird, dass der 28nm FD-SOI Prozess von STMicroelectronics genutzt wird, den Globalfoundries in die Liste der Standardprozesse aufgenommen hat.