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Intel ermöglicht CPU-Upgrades bis mindestens 2015

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intel3Ende 2012 sorgte die Meldung für Aufruhr, dass Intel für die Mainstreamplattformen einen Wechsel von gesockelten zu verlöteten Prozessoren planen soll. Schon beim Haswell-Nachfolger Skylake wäre deshalb das bisher übliche Verbindungssystem LGA (Land Grid Array) durch BGA (Ball Grid Array) abgelöst worden. Intel dementierte dann, mit einem baldigen Abkehr vom LGA sei nicht zu rechnen. Explizit ausgeschlossen wurden verlötete Prozessoren für die Zukunft aber auch nicht. Die Kollegen von Xbitlabs haben jetzt konkretisiert, wie lange gesockelte Mainstreamprozessoren von Intel gesichert sind.

Generell ermöglichen BGA-Prozessoren eine geringere Bauhöhe, sie bieten sich damit vor allem für kompakte All-in-One-Systeme an. Wenn Intel CPUs mit verschiedenen Verbindungssystemen anbietet, muss der Chipgigant einen größeren Aufwand betreiben als wenn er einfach nur BGA-Modelle anbietet. Aufrüstwilligen PC-Nutzer und Mainboardherstellern ist die Vorstellung ein Graus, dass Mainboard und Prozessor miteinander wortwörtlich verschmelzen könnten. Die einen müssten jedesmal eine neue CPU/Mainboardeinheit kaufen, die anderen fürchten darum, dass sie ihre Produkte bei zunehmend rigideren Intelvorgaben immer weniger von den Modellen der Konkurrenz absetzen können.

Aus der aktualisierten Long-term Roadmap von Intel geht hervor, dass BGA-Prozessoren zumindest in absehbarer Zeit die LGA-Modelle am Desktopmarkt nicht verdrängen sollen. Laut Quellen, die Mainboardherstellern nahe stehen, wird Intel dementsprechend bis mindestens zur Jahresmitte 2015 95 Prozent der Desktopprozessoren im LGA-Package ausliefern. Auch die Haswell-Nachfolgearchitektur Skylake wird noch in einem LGA-Sockel Platz nehmen, CPU-Upgrades werden weiterhin möglich sein. Nur Einsteigerableger von Skylake könnten doch im BGA-Package ausgeliefert werden.

Auf welches Verbindungssystem Intel bei den Skylake-Nachfolgern setzen wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

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Kommentare (31)

#22
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1502
Zitat Chaos Commander;20384669
Weil es ne Sauerei ist, etwas AUßERHALB der Spezifikationen zu testen (womit die Garantie eigentlich hinfällig ist) und dann an den Verkäufer zurückzuschicken?


Dagegen sag ich doch nichts, ich finds auch scheiße. Ich frage noch einmal: Wie soll eine aufgelötete CPU da einen Riegel vorschieben? Die kaufen dann einfach 5 Mainboards...
#23
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Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4592
dass sie dabei hoffentlich so viel zahlen müssen, dass es nichtmehr für 5 sondern nur für 3 auf einmal reicht. Macht diesen betrügerischen A***löchern immerhin mehr Aufwand, wenn sie schon die Händler bescheißen.
#24
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Registriert seit: 17.06.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 989
Overclocking ist imho sowieso ne reine ePeen-Geschichte, und Leute die den größten P**** haben wollen sind von vornherein egoistischer Natur.

Als ich noch oveclocking betrieben habe und Wasserkühlungen aus Autoradiatoren und Aquariumpumpen gebastelt habe war das ja noch irgendwo sinnvoll - Celeron 400A @ 600MHz (50% Steigerung!) - aber heutzutage ist es einfach nur Blödsinn da überhaupt Geld für zu verschwenden, für die paar % an OC.

Mir würden fest verlötete CPUs rein gar nichts ausmachen, denn ob ich nun ein ganzes Board, oder nur die CPU einschicken muß, falls was kaputt geht macht keinen Unterschied. Außerdem kauf ich eh alle zwei Jahre nen komplett neues System und verschenke mein altes an interessierte an der hiesigen Berufs-Schule.
#25
Registriert seit: 12.01.2013

Bootsmann
Beiträge: 653
Also wen es jedes Bord mit jeden x beliebigen cpu und umgekehrt gibt?
Was ich aber stark bezweiffel wegen die Kosten.
Finde die Idee für mediamarkt und Co gut.
Aber sonst total Scheiße weil Mann nicht mihr so die Vielfalt hat.
Wie gesagt die die Mediamarkt pc kaufen ist das egal.
Aber für uns die sich selber gerne alles selber zusammenstellen ist es einfach Schei..... .

Gesendet von meinem GT-I9100 mit der Hardwareluxx App
#26
Registriert seit: 18.05.2007

Admiral
Beiträge: 8312
Zitat Chaos Commander;20384680
dass sie dabei hoffentlich so viel zahlen müssen, dass es nichtmehr für 5 sondern nur für 3 auf einmal reicht. Macht diesen betrügerischen A***löchern immerhin mehr Aufwand, wenn sie schon die Händler bescheißen.



So sieht es aus. Ich finde das auch zum kotzen. Und wir alle bezahlen dafür. Die Kosten welche durch diese Deppen dem Händler entstehen werden bei den Preisen dann mit einkalkuliert... was jeder Kudne zahlt.
#27
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Registriert seit: 28.01.2006
Linz / Österreich
Korvettenkapitän
Beiträge: 2465
Ich denke nicht, dass das in absehbarer Zeit passieren wird, zumindest nicht komplett umgestellt wird. Für OEM´s bestimmt nicht schlecht. Für alle anderen wäre das vermutlich sehr schlecht, entweder es gibt dann zehn mal mehr Board´s mit den unterschiedlichsten CPU-Konfigurationen oder es gibt einfach viel weniger unterschieldich starke Prozessoren (für was gibt es eigentlich überhaupt so viele unterschiedlich starke Prozessoren?), oder es kommt so, dass ein Board mit stärkerem Prozessor besser Ausgestattet sein wird als eines mit einem schwächeren Prozessor und alle paar Jahre kommt dann eine neue Generation.
#28
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Registriert seit: 30.12.2005

Leutnant zur See
Beiträge: 1256
War da nicht mal irgendwann so eine Meldung, das man gewisse Funktionen oder höhere Taktraten, Cache, usw. mit einem Code Freischalten kann?
Soweit ich mich erinnere war das so eine kurze Testphase von Intel in den USA. Ich glaub das war vor 1-2 Jahren.
Das wäre zb. eine Möglichkeit für fix verlötete CPUs. Im Auslieferungszustand sind alle gleich und je nachdem was man braucht, zahlt man eben die "Freischaltgebühren".

Edit: Intel verlangt Gebühr für volle Prozessor-Leistung - Freischaltcodes für deaktivierte CPU-Funktionen | TecChannel.de
#29
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Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4592
Dann wird sich (hoffentlich?) ein "Markt" für solche Codes entwickeln ;)
#30
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Registriert seit: 17.06.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 989
Ach naja. Seien wir doch mal ehrlich. Wenn es nur jeweils einen oder zwei verschieden Varianten von Atom, Celeron, Pentium, i3, i5 und i7 für den Endkunden-Markt geben würde, dann wäre das auch noch ausreichend. Niemand benötigt wirklich derart viele Varianten eines Prozessors. Atom für Smartphone/Tablet, Celeron für Nettops/HTPC, Pentium für Office/HTPC, i3 für OttoNormalUser mit ein bisschen Leistung für alles, i5 und i7 für Workstations und Gaming. Jeweils zwei TDP-Varianten und fertig ist die komplette Produktpalette für alle Bereiche mit gerade mal 12 CPUs.
Die Mainboards passend für den Anwendungsbereich zu gestalten sollte nicht wirklich großes Kopfzerbrechen bereiten.
#31
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Registriert seit: 30.01.2007

Matrose
Beiträge: 12
Naja vielleicht muß sich erst die Powermac Geschichte wiederholen, wo dann MB oder cpu gebacken wurden, oder auch
teilweise die Lapi´s, und das geile an der Sache meistens gehen die Hardwarekomponenten erst nach der Garantie den Geist auf,
aber der Konsument wird schon zahlen.-

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