Intel präsentiert Itanium-9300-Prozessor

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intel-leapaheadVon den Itanium-Prozessoren ist oftmals herzlich wenig zu hören, doch wenn dann kommen sie mit Volldampf. Nun hat Intel den Itanium 9300 vorgestellt. Mit dem unter dem Codenamen Tukwila entwickelte Prozessor will Intel auch zukünftig eine Rolle gegen Sparc und Power spielen. Intel legt großen Wert auf die Flexibilität, die der Itanium 9300 bietet. So beherrscht er unter anderem das QPI-Interface und kann sich so mit acht weiteren Sockeln verbinden. Hinzu kommt, dass die gesamte Plattform, bestehend aus Prozessor, Chipsatz 7500, Memory Buffer und ICH 10 auch kompatibel zum Nehalem-EX sein soll. Diesen hat Intel bisher noch nicht offiziell vorgestellt, die CeBit in gut drei Wochen bietet sich aber als möglicher Termin für Intel an.

Der Sockel des nun vorgestellten Itanium 9300 soll auch in mehreren Jahren noch aktuell sein, denn Intel kündigte an, dass er auch bei den Nachfolgern "Poulson" und "Kittson" zum Einsatz kommt.

Zu den technischen Daten der neuen Prozessoren:

Modell L3-Cache Anzahl der Kerne Anzahl der Threads Takt Verbrauch Preis
Intel Itanium 9350 24 MB 4 Kerne 8 Threads 1,73 GHz 185 Watt 3838 US-Dollar
Intel Itanium 9340 20 MB 4 Kerne 8 Threads 1,60 GHz 185 Watt 2059 US-Dollar
Intel Itanium 9330 20 MB 4 Kerne 8 Threads 1,46 GHz 155 Watt 2059 US-Dollar
Intel Itanium 9320 16 MB 4 Kerne 8 Threads 1,33 GHz 155 Watt 1614 US-Dollar
Intel Itanium 9310 10 MB 2 Kerne 4 Threads 1,60 GHz 130 Watt 946 US-Dollar

Soviel zu den nackten Zahlen. Dem Top-Modell Itanium 9350 spendiert Intel noch den bekannten Turbo Boost, der den Takt um 133 MHz auf 1,86 GHz anhebt. Ein Grund für die hohe Leistungsaufnahme aller neuen Itaniums ist die Tatsache, dass sie noch in 65 nm gefertigt werden. Erst mit dem Nachfolger "Poulson" will Intel auf eine kleinere Fertigung umsteigen, überspringt dann aber die 45 nm und geht direkt auf 32 nm.

Beim Speicher setzt Intel nun nicht mehr auf FB-DIMM, sondern auf den kostengünstigeren DDR3-Speicher. Mit diesem Wechsel einher geht auch eine verbesserte Fehlerkorrektur. CPU, Speicher und weitere Komponenten sind nun auch in der Lage im laufenden Betrieb gewechselt zu werden.

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