Fast 80% der aktuell verkauften Intel-Prozessoren sind Sockel 775-Modelle

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intel3 Während Intel im Highend-Bereich schon seit längerem auf den Sockel 1366 umgestiegen ist und auch der Mainstreambereich mittlerweile eigentlich gut von Prozessoren für den Sockel 1156 abgedeckt wird, werden praktisch immernoch Intel-Prozessoren für den Sockel 775 am häufigsten verkauft. Nach entsprechenden Angaben aus Santa Clara werden im aktuellen Quartal etwa 77 Prozent aller verkauften Intel-CPUs solche für den alternden Sockel 775 sein. Modelle für Sockel 1156 haben immerhin schon einen Marktanteil von 18 Prozent erreicht. Prozessoren für Sockel 1366 hingegen fallen mit nur einem Prozent Marktanteil noch weit hinter Intels Atom-Prozessoren mit 5 Prozent Marktanteil zurück und sind damit praktische ein Nischenprodukt. Intel selbst prognostiziert, dass sich der Marktanteil der Sockel 1156-Prozessoren im Laufe des Jahres deutlich auf Kosten der Sockel 775-Modelle erhöhen wird. Im vierten Quartal 2010 sollen sich die Marktanteile dieser Prozessoren dann fast die Waage halten. Für Sockel 775-CPUs werden dann etwas unter 50 Prozent, für Sockel 1156-CPUs um die 44 Prozent Marktanteil erwartet.

Hierfür dürfte sich vor allem günstig auswirken, dass es mit den neuen Clarkdale-Prozessoren und den entsprechenden Plattformen mittlerweile möglich geworden ist, vergleichsweise günstig Sockel 1156-Systeme zusammenzustellen.

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