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Intel Core i7: Was uns am Montag erwartet

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Mit der Vorstellung der neusten Prozessoren-Generation, sorgte Intel für viel Wirbel. Zum einen verwirrte man mit seiner Launch-Politik die Fachpresse und zum anderen brachte man einen würdigen Nachfolger des beliebten Core2-Prozessors auf den Markt. Um die Vorfreude etwas zu verkürzen, haben wir nun das Wichtigste zusammengetragen – schließlich geht es kommenden Montag endlich los. Wer die technischen Vorzüge der neuen Intel-Core-i7-Prozessoren nutzen möchte, braucht nicht nur einen neuen Kühlkörper. Mit der Einführung der insgesamt drei nativen Quad-Core-Modelle, wechselte der Chipriese auch den Sockel. Erste X58-Mainboards konnten wir bereits zeigen (wir berichteten). So kommunizieren die neuen Chips nicht mehr über den Front-Side-Bus mit dem restlichen System, sondern nutzen fortan den aus dem Server-Bereich bekannten QuickPath-Interconnect. Dieser ermöglicht eine Übertragungsrate von insgesamt 25,6 GB pro Sekunde und löst den bekannten Flaschenhals zur Northbridge auf.


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Wie schon Konkurrent AMD, der das Feature schon seit dem Athlon 64 nutzt, setzt man nun auf einen integrierten Memory-Controller. Damit verabschiedete sich Intel von der Flexibilität durch den Chipsatz und legt sich auf ein Triple-Channel-DDR3-Interface fest. Durch die geringeren Latenzzeiten des Speichers kann man nun eine bessere Performance in Benchmarks erzielen.



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Wieder mit von der Partie ist die wiederbelebte Hyper-Threading-Technologie, welche etwas abgeändert unter dem Namen Simultaneous Multithreading (SMT) ihren Dienst verrichtet. Damit können zwei Threads zur gleichen Zeit von einem Kern abgearbeitet werden. Neben zahlreichen Energiespar-Funktionen spendierte Intel seinen Core-i7-Prozessoren ebenfalls eine dreistufige Cache-Architektur. Insgesamt 8-MB-shared-L3-Cache stehen den Neulingen zur Verfügung. Außerdem besitzt jeder der vier Kerne einen 32 bzw. 256 KB großen Level1- und Level2-Zwischenspeicher.



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Der Intel Core i7 selbst verfügt über 731 Millionen Transistoren, und misst trotz 45-nm-Fertigungsverfahren 263 mm², die vor allem vom Cache eingenommen werden. Aber auch der integrierte Memory-Controller führte zu den insgesamt 1366 Kontaktflächen. Wie schon erwähnt, wird es mit dem Intel Core i7 920, 940 und 965 Extreme Edition drei verschiedene Modelle geben. Letzteres verfügt, wie gewohnt, über einen nach oben hin geöffneten Multiplikator. Während das Topmodell mit einer Taktfrequenz von 3,2 GHz und einer QPI-Anbindung von 25,6 GB/s daherkommt, muss das kleinste Modell mit 2,66 GHz und einer Datantransferrate von 19,2 GB/s auskommen. Die TDP aller Modelle beziffert der Chipriese auf 130 Watt. In unserem Preisvergleich wechselt das Einstiegsmodell für etwa 280 Euro den Besitzer.


Genauere Informationen zur Architektur und Leistung des Prozessors, sowie passende Mainboards und Speicherriegel präsentieren wir in der aktuellen Hardwareluxx [printed] 01/2009, welche ebenfalls am Montag am Kiosk erhältlich sein wird.


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