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Microsoft Surface Laptop Ultra

RTX-Spark-Prototyp zeigt starke GPU

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RTX-Spark-Prototyp zeigt starke GPU
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Ein Nutzer des TechPowerUp-Forums hat nach eigenen Angaben einen Prototyp des Microsoft Surface Laptop Ultra über einen Monat getestet. Das Gerät mit NVIDIAs RTX-Spark-Plattform liefert erste reale Leistungsdaten zum 20-kernigen ARM-Prozessor N1X und der integrierten Blackwell-GPU. Die Messungen zeigen allerdings vor allem den aktuellen Zustand der Vorserienplattform: In den getesteten Treibern scheiterten CUDA-Workloads, während ausgewählte Grafiktests ungefähr das Niveau einer NVIDIA GeForce RTX 4070 erreichten.

Microsoft hatte den Surface Laptop Ultra Ende Mai für eine Veröffentlichung im weiteren Jahresverlauf angekündigt. Das Notebook kombiniert eine NVIDIA-Blackwell-GPU mit bis zu 128 GB gemeinsam genutztem LPDDR5X-Speicher. Die Unified-Memory-Architektur soll CPU und GPU flexibel auf denselben Speicherpool zugreifen lassen. Microsoft nennt außerdem bis zu 1 PFLOP theoretische FP4-Leistung sowie die lokale Ausführung von Sprachmodellen mit bis zu 120 Milliarden Parametern. 

Das von Fouquin getestete Gerät ist als EV1.5-Engineering-Sample gekennzeichnet und besitzt lediglich 24 GB Speicher sowie eine 512-GB-SSD. Für die CPU-Messungen wurde unter anderem ein verstecktes Hochleistungsprofil verwendet, das die Leistungsgrenzen auf 80 W PL1 und 95 W PL2 anhob. In Cinebench 2024 erreichte der N1X so 1.386 Punkte im Multi-Core-Test und 123 Punkte im Single-Core-Test. Cinebench 2026 kam auf 5.771, bzw. 540 Punkte.

Treiber und Software bleiben auch bei der Grafikkarte das Problem: Mit älteren Treibern aus dem November 2025 erreichte das Gerät maximal 31 FPS im Port-Royal-Test und 21 FPS in Steel Nomad. In anderen Spielebenchmarks waren mit neueren Treibern teilweise Ergebnisse um 60 FPS möglich. Gleichzeitig schwankten die Taktraten stark, Spiele wie Helldivers 2 stürzten ab. CUDA-basierte KI-Tests ließen sich laut Fouquin und den darauf basierenden Berichten nicht korrekt ausführen. Als Ausweichpfade blieben CPU- und Vulkan-Compute. Auch ein neuerer Preview-Treiber mit CUDA-13.4-Unterstützung beseitigte die Probleme nicht vollständig und brachte weitere Fehler wie Freezes mit.

Damit zeigt sich: Die Hardware selbst hinterlässt einen deutlich besseren Eindruck als die Software- und Treiber-Unterstützung, die aber natürlich noch sehr früh im Vorsierungsstatus steckt. Fouquin lobt nämlich auch die Tastatur und das Gehäuse des Surface Ultra, während die CPU unter Dauerlast 98 bis 100 °C und die GPU 80 bis 90 °C erreichte. Das 15-Zoll-Mini-LED-Display zeigte zudem eine ungleichmäßige lokale Dimmung und eine noch deaktivierte G-Sync-Funktion. 

Die Verfügbarkeit soll im zweiten Jahresvergleich 2026 angepeilt sein.

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