NEWS

ASUS ProArt mit RTX Spark

NVIDIAs neuer Chip zieht in Notebooks und Mini-PCs ein

Portrait des Authors


NVIDIAs neuer Chip zieht in Notebooks und Mini-PCs ein
0

Werbung

Mit dem ProArt P16, dem kompakteren ProArt P14 und einem neuen ProArt Mini PC setzt ASUS erstmals die vor wenigen Stunden auf der Computex 2026 vorgestellte RTX-Spark-Plattform von NVIDIA ein. Damit kombinieren die Systeme eine Grace-CPU mit einer Blackwell-GPU und bis zu 128 GB gemeinsam genutztem Speicher und zielt damit vorrangig auf lokale KI-Workloads ab.

RTX Spark bringt 20 Grace-CPU-Kerne und eine Blackwell-GPU mit 6.144 CUDA-Kernen mit. CPU- und GPU-Einheit sind über NVLink-C2C miteinander verbunden, der gemeinsam genutzte Speicher für CPU und GPU beläuft sich auf 128 GB. ASUS nennt eine KI-Rechenleistung von bis zu einem Petaflop und bewirbt die Geräte unter anderem damit, lokale Sprachmodelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern und einem Kontextfenster von bis zu einer Million Token ausführen zu können – das soll auch große Modelle mit einschließen. Hinzu kommen 3D-Szenen mit mehr als 90 GB, 4K-Videogenerierung und die Bearbeitung von 12K-Videomaterial. 

Beim ASUS ProArt P16 und ProArt P14 steckt die Plattform in vergleichsweise flachen Notebook-Gehäusen. Das neue P16 soll gegenüber der vorherigen Generation 13 % dünner und 16 % leichter ausfallen und ist nun sogar erstmals auch in einer schicken, weißen Version erhältlich. Die Lumina-Pro-OLED-Displays sollen eine HDR-Spitzenhelligkeit von bis zu 1.600 cd/m² erreichen. Beim P16 sind bis zu 3.840 x 2.400 Bildpunkte und 120 Hz mit variabler Bildwiederholrate vorgesehen. Das P14 wird maximal mit einer 3K-Auflösung angeboten. Der Akku fasst je nach Konfiguration bis zu 99,9 Wh. Auf einer Bauhöhe von 12,9 mm sollen die neuen Geräte etwa 1,77 kg auf die Waage stemmen. 

Der ProArt Mini PC überträgt RTX Spark in ein 150 x 150 x 51 mm großes Desktop-Gehäuse. ASUS nennt einen thermischen Spielraum von bis zu 140 W. Zur Ausstattung gehören 10-Gbit/s-Ethernet und ein M.2-Steckplatz mit PCIe 5.0 x4. Der Mini-PC zielt damit auf lokale KI-Entwicklung und kompakte Workstations, bei denen Speicherkapazität stärker zählt als maximale GPU-Leistung.

ASUS will das ProArt P16, das ProArt P14 und den ProArt Mini PC ab Herbst 2026 in ausgewählten Regionen anbieten. Preise, konkrete Konfigurationen und Termine für den deutschen Markt fehlen noch.

Back to top