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Das ASUS ROG Strix SCAR 18 zählte mit NVIDIAs GeForce RTX 5090 Laptop schon immer zur Spitzenklasse. Zur Computex 2026 legt man vorrangig beim Leistungsrahmen nach, denn Prozessor und Grafikkarte dürfen künftig zusammen bis zu 320 W aufnehmen. Beim Vorgänger lag diese Grenze noch bei 255 W. Parallel dazu spendiert man dem Gaming-Boliden ein neues Mini-LED-Display mit 3.840 x 2.400 Bildpunkten und 240 Hz.
In der maximalen Konfiguration arbeitet im ASUS ROG Strix SCAR 18 ein Intel Core Ultra 9 290HX Plus. Hinzu kommt eine NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop mit einer TGP von 175 W. Bei kombinierter Last kann die Kühlung sogar bis zu 320 W abführen, was weitere 145 W Spitzenlast für den Prozessor ermöglicht und der Hardware des 18-Zöllers somit noch einmal deutlich mehr Spielraum gibt. Hierfür verbaut ASUS eine durchgehende Vapor Chamber, die gegenüber der vorherigen Generation zudem um 20 % dicker ausfällt. Dazu kommt ein neuer Kühlkörper mit 0,1 mm dünnen Kupferlamellen und einer Oberfläche von 246.898 mm², womit die Lüfter laut ASUS bis zu 91 % mehr Luft bewegen können als zuvor.
Ein Highlight soll aber auch das Display sein. Das neue ROG-Nebula-HDR-Display baut auf einem Mini-LED-Panel mit 3.840 x 2.400 Bildpunkten auf, das mit 240 Hz arbeitet und den DCI-P3-Farbraum vollständig abdeckt. Mehr als 2.000 Dimming-Zonen und eine HDR-Spitzenhelligkeit von bis zu 1.600 Nits sind mit von der Partie. Beim Speicher sind bis zu 128 GB DDR5-6400 über zwei SO-DIMM-Steckplätze möglich. Zwei PCIe-5.0-SSDs mit jeweils 4 TB an Kapazität können im RAID 0 zusammen bis zu 8 TB bereitstellen. Die Unterseite lässt sich werkzeuglos öffnen, auch die SSDs können dank Q-Latch ohne Schrauben ausgetauscht werden.
Zwei Thunderbolt-5-Anschlüsse, HDMI 2.1 FRL, 2,5-Gbit/s-Ethernet und WiFi 7 decken die wichtigsten Schnittstellen ab. Mit 3,7 kg, einem 90-Wh-Akku sowie einem 450-W-Netzteil bleibt das Scar 18 klar ein Desktop-Ersatz. Das leistungsstärkere Netzteil soll nur geringfügig größer ausfallen als bei der vorherigen Version. Überprüfen konnten wir das auf dem Computex-Stand des Herstellers jedoch nicht.
ASUS hat bislang weder einen Preis noch einen konkreten Termin für den deutschen Markt genannt. Man zeigt sich inzwischen positiv, bald schon wieder entsprechende Geräte wegen des noch immer laufenden Patentstreits mit Nokia verkaufen zu können.