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Zum Auftakt der Computex 2026 schiebt ASUS seine ROG-Strix-Serie weiter in Richtung Desktop-Ersatz und zieht die bekannte Generation mit frischer Hardware ins Modelljahr 2026. Sowohl das ASUS ROG Strix G16 als auch das ASUS ROG Strix G18 greifen in der Spitze auf einen Intel Core Ultra 9 290HX Plus mitsamt einer NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop zurück, wobei für die Grafikeinheit und den Prozessor eine maximale TGP von 175, bzw. 80 W zur Verfügung steht.
Damit geht es nicht um besonders flache Gaming-Notebooks, sondern um Geräte aus der gehobenen Performance-Klasse, die bei Kühlung, Display und Wartbarkeit mehr aufwarten sollen. Beim Arbeitsspeicher ist eine Bestückung mit bis zu 64 GB DDR5-6400 vorgesehen, was gegenüber DDR5-5600 einer um 14 % höheren Datenrate entspricht. Für Massenspeicher nennt ASUS eine 2-TB-PCIe-4.0-SSD und einen zusätzlichen Steckplatz als Aufrüstoption. Während das ROG Strix G16 mit einem 16:10-Panel im 2,5K-Format aufwarten kann, das 300 Hz, 3 ms, 100 % DCI-P3, G-Sync, Pantone-Validierung und 500 Nits erreichen soll, bietet das größere ASUS ROG Strix G18 ein 16:10-Mini-LED-Panel mit ebenfalls 2,5K-Auflösung. Die Bildwiederholrate sinkt hier auf 240 Hz, dafür liegt die angegebene Spitzenhelligkeit bei 1.200 Nits.
Beim Kühlsystem fährt ASUS schweres Gerät auf und verbaut eine Vapor Chamber, ein Sandwich-Heatsink und gleich drei Lüfter, womit die Hardware selbst unter Vollast ihre maximale Leistung stets abrufen können soll. Das Gehäuse lässt sich einfach öffnen, teilweise können dann einzelne Speicherkomponenten sogar werkzeuglos aufgerüstet werden. Die Funktion der Steckplätze hat man sich vom Mainboard-Sektor abgeschaut. Dazu kommen beim G18 Thunderbolt 5, WiFi 7, eine FHD-IR-Kamera mit Windows Hello, Dolby Vision Atmos, ein 90-Wh-Akku mit Schnellladen sowie Full-Surround-Aura-RGB. Bei den Farbvarianten stehen mit Volt Green und Eclipse Gray zwei verschiedene Optionen bereit.
Wie bei all seinen Computex-Neuheiten hat ASUS leider noch keine Preise und konkreten Marktstarttermine genannt. Für den deutschen Markt ist ein Start aufgrund des noch immer anhaltenden Patentsstreits mit Nokia derzeit ohnehin nicht absehbar.