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Apple MacBook Neo

Erste Benchmarks zeigen A18 Pro fast auf M1-Niveau

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Erste Benchmarks zeigen A18 Pro fast auf M1-Niveau
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Mit dem MacBook Neo bringt Apple am kommenden Mittwoch ein neues Einsteiger-MacBook für 699 Euro auf den Markt, das erstmals auf einem iPhone-Chip basiert und damit in Konkurrenz zu Chromebooks oder Geräten mit Snapdragon-SoC treten soll. Die nun veröffentlichten ersten Benchmarks deuten darauf hin, dass das günstige Apple-Notebook bei der CPU-Leistung überraschend nah an das MacBook Air mit M1-Chip heranrückt und im Single-Core-Test sogar deutlich darüber liegt.

Im Inneren des Apple MacBook Neo arbeitet ein A18 Pro mit sechs CPU-Kernen, welcher in dieser Form bereits 2024 im iPhone 16 Pro genutzt wird. Laut MacRumors soll die Notebook-Version zwar dieselbe Chipbasis wie die Smartphone-Variante nutzen, allerdings mit einem GPU-Kern weniger. Die jetzt aufgetauchten Geekbench-Werte attestieren Apples Einsteiger-Laptop 3.461 Punkte im Single-Core-Test und 8.668 Punkte im Multi-Core-Test. Damit läge der 13-Zöller bei der CPU-Leistung praktisch auf Augenhöhe mit dem iPhone 16 Pro, das auf 3.445 Punkte, bzw. 8.624 Punkte kommt. 

Noch interessanter fällt der Vergleich mit den M-Chips aus. Ein Apple MacBook Air mit M1-SoC aus dem Jahr 2021 erreicht laut MacRumors 2.346 Punkte im Single-Core-Test und 8.342 Punkte in Multi-Core-Test, womit das MacBook Neo sichtbar zulegt. Zum deutlich modernen Apple MacBook Air mit M4-Chip ist der Abstand dagegen deutlicher, denn dieses kommt den Angaben zufolge auf 3.696 und sogar satte 14.730 Punkte. 

Außerdem schafft man eine erste GPU-Einordnung: Trotz eines deaktivierten GPU-Kerns fällt der Metal-Wert des MacBook Neo nur moderat hinter das iPhone 16 Pro zurück, was für eine weiterhin ordentliche Grafikleistung im Einstiegssegment spricht. Während das Neo auf knapp unter 31.300 Punkte kommt, sind es beim iPhone fast 32.600 Metal-Punkte. Die Vergleichsgeräte mit M1- und M3-Chip kommen hier auf 33.148 und sogar 54.630 Metal-Punkte, womit gerade die neueren M-Generationen kräftig zulegen.

Für die Praxis zeichnet sich damit ein klares Bild ab: Das Apple MacBook Neo dürfte sich bei typischen Alltagsaufgaben wie Web, Office, Streaming und App-Start sehr flott anfühlen, weil gerade diese Szenarien stark von hoher Single-Core-Leistung profitieren. Bei längerer, paralleler Last fällt der A18 Pro dagegen deutlich zurück und muss sich vorwiegend den neueren M1-SoCs geschlagen geben, wohingegen deren Grafikleistung fast schon außer Konkurrenz steht. 

Die Benchmark-Werte in der Übersicht
Gerät Single-Core Multi-Core Metal
MacBook Neo 3.461 Punkte 8.668 Punkte 31.286 Punkte
iPhone 16 Pro 3.445 Punkte 8.624 Punkte 32.575 Punkte
M1 MacBook Air 2.346 Punkte 8.342 Punkte 33.148 Punkte
M4 MacBook Air 3.696 Punkte 14.730 Punkte 54.630 Punkte
M3 iPad Air 3.048 Punkte 11.678 Punkte 44.395 Punkte
iPad 11 2.587 Punkte 6.036 Punkte 19.395 Punkte

Bislang basiert die Einordnung jedoch auf wenigen frühen Benchmark-Einträgen, während unabhängige Tests des finalen Geräts mit Aussagen zu SSD-Leistung, Kühlung, Dauerlast und Akkulaufzeit noch ausstehen. Sollten sich die frühen Werte im Alltag bestätigen, könnte das Apple MacBook Neo aber genau das werden, was man in Cupertino offenbar beabsichtigt: ein überraschend flotter Mac für Einsteiger, der preislich deutlich näher an die Einstiegsgeräte mit Windows rückt.

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