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MacBook Neo

Warum Apple mit dem A18 Pro nur 8 GB RAM bietet

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Warum Apple mit dem A18 Pro nur 8 GB RAM bietet
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Das gestern von Apple vorgestellte MacBook Neo stößt mit seinem Startpreis von 699 Euro auf großes Interesse. Die Upgrade-Pflicht für TouchID von 100 Euro sowie das Vorhandensein von zwei USB-C-Anschlüssen, die allerdings auch nur USB 3.0 und USB 2.0 unterstützen, sind sicherlich nachvollziehbare Kritikpunkte.

Auch in der Kritik ist die Ausstattung mit nur 8 GB an Arbeitsspeicher für den A18 Pro. Dieser bietet insgesamt sechs Kerne – zwei Performance-Kerne und vier Effizienz-Kerne. Hinzu kommen eine GPU mit 5 Cores und eine Neural Engine mit 16 Kernen, die sich allesamt die 8 GB Speicher teilen. Die Speicherbandbreite liegt bei 60 GB/s.

Anders als beim MacBook Air und MacBook Pro gibt es auch keinerlei Möglichkeit, das MacBook Neo mit mehr als 8 GB Arbeitsspeicher zu konfigurieren. Dies ist mit der Nutzung des A18 Pro begründet, den Apple auch im iPhone 16 Pro verwendet. Auch hier sind es nur 8 GB an Arbeitsspeicher und Apple verwendet schlicht und ergreifend das gleiche Package. Darauf verweist unter anderem High Yield auf X.

Dabei kommt das Integrated Fan-Out Package on Package (InFO-PoP) von TSMC zum Einsatz. Der A18 Pro SoC sitzt dabei auf einem Redistribution-Layer (RDL). Darüber ist der DRAM positioniert, und bei diesem handelt es sich eben um einen solchen mit einer Kapazität von 8 GB.

Ob Apple theoretisch auch ein Package mit 12 oder 16 GB hätte fertigen lassen können, können wir nicht sagen. Dies hätte aber sicherlich höhere Kosten bedeutet – nicht nur, weil eine doppelt so hohe Speicherkapazität verwendet wird, sondern auch, weil dies im Packaging und der weiteren Logistik für eine höhere Kapazität sorgt.

Um das MacBook Neo zu diesem Preis anbieten zu können, hat sich Apple für den A18 Pro in dieser Form entschieden – ohne jegliche Anpassungsmöglichkeiten in der Speicherausstattung. Technisch gibt es dafür gute oder zumindest nachvollziehbare Gründe.

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