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Auf der CES sind traditionell zahlreiche neue Monitore zu sehen. Da wundert es nicht, dass auch Dell mit zwei neuen Geräten in Las Vegas zugegen ist, einem extragroßen 52-Zöller mit 6K-Auflösung und einem neuen QD-OLED-Gerät, das speziell für Kreativ-Profis gedacht ist.
Dell UltraSharp 52 Thunderbolt Hub Monitor (U5226KW)
Man kann nie genügend Platz auf dem Desktop haben. Wer sich das denkt, der ist beim Dell UltraSharp 52 Thunderbolt Hub Monitor genau richtig aufgehoben. Dell hat das Display für Börsen-Profis entwickelt, die möglichst viele Charts gleichzeitig im Auge haben müssen. Gedacht ist der Monitor, um ein Display-Setup zu ersetzen, das aus einem 43 Zoll großen 4K-Display und zwei seitlich platzierten 27-Zöllern mit QDH-Auflösung besteht. Um eine Vorstellung der schieren Größe zu bekommen: Dells neuer 52-Zoll-Monitor ist 122,3 cm breit, ein großer Schreibtisch ist also Pflicht.
Der UltraSharp 52 Thunderbolt Hub Monitor (U5226KW) bietet im Vergleich zu einem solchen Setup mehr Bildpunkte und mit 129 ppi eine höhere Bildschärfe. Dell setzt auf ein IPS-Black-Panel im 21:9-Format mit 6.144 x 2.560 Bildpunkten, die mit 120 Hz angesteuert werden können. Der Kontrastumfang wird von Dell mit 2.000:1 angegeben, während die maximale Helligkeit bei 400 cd/m² liegen soll. Das Panel ist ganz leicht gekrümmt, der Radius fällt mit 4.200 mm aber sehr moderat aus. Mit einer Reaktionszeit von 5 ms müssen sich Gamer aber trotz der 120 Hz nach einem anderen XXL-Display umschauen.
Das Panel deckt den sRGB-Farbraum vollständig ab, während es bei DCI-P3 und Display-P3 jeweils 99 % sein sollen. Die Farbverarbeitung erfolgt mit 10 bit (8Bit + FRC).
Anschlussseitig geht Dell in die Vollen. Es gibt je zwei HDMI- und DisplayPort-Schnittstellen. Weiterhin viermal USB‑Typ‑A mit 10 Gbps, dreimal USB‑Typ‑C (Upstream) mit 10 Gbps sowie 1x Thunderbolt 4 mit einer Ladeleistung von bis zu 140 W. Zwei weitere Typ-C-Schnisstellen im Downstream arbeiten ebenfalls mit 10 Gbps und können Geräte mit bis zu 27 W versorgen. Auch eine Netzwerk-Anschluss darf nicht fehlen, wenn der Monitor als Docking-Ersatz genutzt wird. Die vorhandene RJ45-Schnittstelle arbeitet mit 2,5 GbE.
Das Panel kann um 90 mm in der Höhe verstellt und die Neigung im Bereich von -5 ° bis 10 ° angepasst werden. Ebenso kann das Panel um je 20 ° nach links und rechts gedreht werden.
Für Kreative: Dell UltraSharp 32 4K QD-OLED Monitor (U3226Q)
Eine Creator-Umsetzung der QD-OLED-Technik hatten wir von ASUS mit dem ProArt PA32UCDM bereits im Test. Jetzt folgt Dell mit einer eigenen Interpretation eines QD-OLED-Geräts für Profis.
Dass die Hersteller Samsungs Panels nicht nur für Gaming-Geräte nutzen möchten, sondern auch für Creator-Displays, liegt auf der Hand. Neben der schnellen Reaktionszeit und der hohen Wiederholfrequenz kann die Technik auch mit einer großen Farbraum-Abdeckung aufwarten. ASUS’ Umsetzung nutzt das bekannte 32-Zoll-Panel mit 240 Hz, das wir aus sehr vielen Gaming-Modellen kennen.
Dell geht beim U3226Q einen anderen Weg und nutzt ein neues Panel, das ebenfalls die UHD-Auflösung mit 32 Zoll kombiniert, aber nur mit 120 Hz arbeitet. Für ein Creator-Gerät ist dieser Unterschied aber irrelevant. Auf Nachfrage bestätigte uns Dell, dass das genutzte Panel aber noch das gleiche Subpixel-Layout nutzt, wie es bei den bekannten 32-Zöllern der Fall ist. Es handelt sich also noch nicht um ein Panel mit dem neuen RGB-Stripe-Layout, das im Rahmen der jüngst vorgestellten, fünften QD-OLED-Generation genutzt wird. Interessant: Während ASUS seine Gaming-Displays passiv kühlt und nur beim Creator-Gerät auf eine aktive Kühlung setzt, ist es bei Dell genau andersherum: Der U3226Q besitzt keinen Lüfter
Das QD-OLED-Panel soll den DCI-P3-Farbraum zu 99 % abdecken, bei AdobeRGB sind es 94 % und BT2020 wird zu 80 % abgedeckt. Das Gerät kommt mit einer Werkskalibrierung und soll mit einem DeltaE < 1 zum Kunden kommen. Für eine konsistente Farbwiedergabe sitzt im Rahmen integriert ein Colorimeter, das bei Bedarf herausfährt. Änderungen werden dann direkt in der 3D-LUT des Monitors gespeichert.
Anschlusstechnisch bietet der U3226Q neben DisplayPort und HDMI auch Thunderbolt 4, das eine Ladeleistung von bis zu 140 W bereitstellen kann. Auch bei diesem Display hat Dell direkt einen Netzwerk-Anschluss mit 2,5 GbE ins Anschlusspanel integriert. Die Front-USB-Anschlüsse in Form von je 1x Typ-A und Typ-C können einfach nach unten aus dem Rahmen herausgefahren werden.
Der Dell UltraSharp 52 Thunderbolt Hub Monitor (U5226KW) ist direkt ab heute für 2.899 US-Dollar verfügbar. Auf den Dell UltraSharp 32 4K QD-OLED Monitor (U3226Q) müssen wir noch bis zum 24. Februar warten. Das Display soll dann für 2.599 US-Dollar verfügbar sein.