XMG ULTRA 17: Desktop-Replacement stellt auf Comet Lake-S und RTX Super um

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xmg ultra17 m20Pünktlich zum Launch der soeben vorgestellten Desktop-Prozessoren für die neue Sockel-1200-Plattform von Intel, frischt Schenker Technologies das XMG ULTRA 17 auf. Die neue M20-Version des Desktop-Replacement-Gamers hat es wirklich in sich, denn während der Vorgänger noch mit CPUs mit einer Verlustleistung von bis zu 95 W TDP auskommen musste, sind es nun Prozessoren mit einer TDP von bis zu 125 W. Hinzu kommt eine potente Grafiklösung mit einer TGP von mehr als 200 W, womit gewaltige Anforderungen an das Kühlsystem gestellt werden. 

Kein Wunder, dass die neuen Geräte mit Abmessungen von 399 x 319 x 43,5 mm deutlich voluminöser als zu die zuletzt eher auf Schlankheit getrimmten Gaming-Boliden ausfallen und ein Kampfgewicht von stolzen 3,8 kg auf die Waage stemmen – echte Desktop-Replacement-Systeme eben. Damit die Kühlung mit ihren dicken Kupfer-Heatpipes und riesigen Lüftern dauerhaft die volle Leistung bringt, setzt man beim XMG ULTRA 17 M20 obendrein auf eine neue Selbstreinigungstechnologie, die eindringenden Staub in das Gehäuse automatisch über einen speziellen Anti-Dust-Tunnel hinausgeleitet und so Staubablagerungen im Inneren vermeiden soll. Zudem verfügen die Lüfter über eine Rücklauffunktion, um auch die Kühllamellen von Schmutzpartikeln zu befreien.

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Ein Monster mit Vollausstattung

Unter der Haube steckt mitunter die schnellste Hardware, die der Desktop- und Notebook-Markt aktuell hergibt. So setzt das Topmodell auf den neuen Intel Core i9-10900K. Er stellt mit seinen zehn bis zu 5,3 GHz schnellen Kernen und 20 Threads das neue Flaggschiff unter den Comet-Lake-S-Prozessoren dar. Ihm zur Seite gestellt werden natürlich die erst kürzlich vorgestellten Super-Grafikkarten von NVIDIA, die im MXM-Steckkartenformat eingesetzt werden und sich damit wie der gesockelte Prozessor wie einem Desktop-System einfach austauschen lassen. Natürlich setzt man auch hier mit der NVIDIA GeForce RTX 2080 Super in der Max-P-Ausführung auf das schnellste Modell. Für den kleineren Geldbeutel können aber auch der Achtkerner Core i7-10700K oder der Sechskerner Core i5-10600K ausgewählt werden, wohingegen GPU-seitig die GeForce RTX 2070 SUPER und RTX 2070 Refresh zur Auswahl stehen. 

Dazu gibt es bis zu 128 GB DDR4-Arbeitsspeicher mit Taktraten von bis zu 3.200 MHz und insgesamt vier M.2-Slots für den Massenspeicher. Hier bieten die Leipziger als Build-to-Order-Anbieter natürlich viel Flexibilität bei der Bestückung und erlauben zahlreiche verschiedene Modelle unterschiedlicher Hersteller, die bis hin zu schnellen RAID-Systemen reichen. Drei der M.2-Slots verfügen sogar über eine schnelle PCIe-3.0-Anbindnung mit vier Lanes, wohingegen der vierte ausschließlich über einen SATA-Controller kommuniziert. 

Moderne Anschlüsse fehlen dem XMG ULTRA 17 M20 ebenfalls nicht. Hier gibt es eine moderne Typ-C-Buchse nach USB 3.2 Gen2x2  mit Thunderbolt 3 und drei USB-3.2-Ports nach Typ-A sowie einen Ethernet-Port mit 2,5 GBit/s und ein schnelles WiFi-6-Modell – entweder aus dem Hause Intel oder Killer. Für die Videoausgabe stehen zwei DisplayPorts und ein HDMI-2.0-Ausgang bereit. Ein Kartenleser für SD-, SDHC- und SDXC-Karten ist ebenfalls integriert.

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Das Display misst 17,3 Zoll in seiner Diagonalen, bietet G-Sync-Support und eine besonders hohe Bildwiederholrate von bis zu 240 Hz. Außerdem wird der sRGB-Farbraum zu 100 % abgedeckt. Nativ löst es mit gamerfreundlichen 1.920 x 1080 Bildpunkten auf. Optional gibt es außerdem eine UHD-Variante, die auch Anwender aus dem Content-Creation-Bereich ansprechen soll und einen nochmals über erweiterten Adobe-RGB-Farbraum verfügt. Im Bereich der Tastatur gibt es eine schicke RGB-Hintergrundbeleuchtung mit Einzeltastenfunktion, N-Key-Rollover und Anti-Ghosting. Das verbaute 2.1-Soundsystem mit dediziertem Subwoofer rundet das Gesamtpaket weiter ab. 

Das XMG ULTRA 17 M20 soll ab dem 20. Mai unter bestware.com vorbestellbar sein. Das Basismodell mit Intel Core i7-10700K, NVIDIA GeForce RTX 2070 Refresh, 16 GB RAM und 500 GB großer Samsung SSD 970 EVO wird dann ab 2.799 Euro geführt.