Starlink-Internet erzielt in neuen Messungen bis zu 200 Mbps im Download

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starlinkElon Musk plant Starlink zu einer leistungsstarken Alternative zu machen, für Regionen, in denen konventionelle Netzanbieter langsame oder gar keine Verbindungen in Internet anbieten. Bereits vor ein paar Monaten wurden offizielle Messungen zur Download-Geschwindigkeit und des Pings veröffentlicht, welche mit 60 Mbps, bzw. 20 bis 90 ms gute Werte für Satellitengestützte Internetverbindungen darstellen. Bereits im letzten Monat startete in Teilen der USA eine öffentlich zugängliche Beta-Version des Dienstes. Mit den genannten Geschwindigkeiten stellte der Internet-Service im ländlichen Raum schon damals die meisten Konkurrenten in den Schatten.

Jetzt zeigen Speedtests, die auf Reddit zusammen getragen wurden, eine deutliche Steigerung der Geschwindigkeit. So offenbarten die Messungen im November eine durchschnittliche Geschwindigkeit von etwa 150 Mbps, eine Messung lag sogar bei 200 Mbps. Dies übertrifft teilweise die Geschwindigkeit, die Kunden in Städten momentan erwarten können, allerdings ist die Nutzung dort aufgrund der hohen Dichte an Haushalten nochmal anders zu bewerten, als auf dem Land. Dennoch müssen sich die etablierten Anbieter mit Starlink auf einen ernstzunehmenden Konkurrenten einstellen. Vor allem, da die genannten Werte noch nicht mit der vollen Kapazität des Netzwerks erreicht wurden. Um eine flächenmäßige Versorgung zu erlangen, wird Starlink in den nächsten Monaten noch viele weitere Satelliten starten. Es ist daher anzunehmen, dass die Leistung noch deutlich ansteigen könnte. Elon Musk selber spricht von einem Gigabit als angestrebtes Ziel.

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Gerade für ländliche Unternehmen stellt das Satelliten-Internet eine attraktive Alternative dar. Die monatlichen Kosten liegen bei knapp 100 US-Dollar, allerdings muss ein entsprechendes Empfangsgerät für einmalig 499 US-Dollar erworben werden. Dennoch dürfte vielen Firmen eine schnelle, stabile Verbindung die Kosten wert sein. Auch wenn mit einer Verfügbarkeit in anderen Teilen der Welt zurechnen ist, bleibt noch unklar, wann der Dienst in Europa verfügbar sein wird und zu welchem Preis.