AVM zeigt auf der IFA das FRITZ!Fon C5 und Neues für das Heimnetz

Veröffentlicht am: von

avmFür AVM ist die am Freitag beginnende IFA ein Heimspiel. Dennoch hat der Berliner Netzwerkspezialist schon jetzt verraten, was man auf der Messe zeigen wird. Unter den Neuheiten befinden sich aber nicht nur Lösungen für das heimische Netzwerk, sondern auch ein neues Telefon sowie frische Software.

Für ersteres eigenen sich die Modelle FRITZ!Powerline 1220E, FRITZ!Powerline 1240E, FRITZ!WLAN Repeater 1160 und FRITZ!WLAN Stick AC 860. Die beiden Powerline-Modelle erreichen über das Stromnetz Übertragungsraten von brutto 1.200 Mbit pro Sekunde und bieten die Möglichkeit, die Daten per Gigabit-Ethernet weiter zu verteilen. Während die Version 1220E über gleich zwei solcher Schnittstellen sowie über eine integrierte Steckdose verfügt, bietet das Modell 1240E nur einmal Gigabit-Ethernet, dafür jedoch auch ein integriertes WLAN-Modul (802.11n). Der Repeater 1160 erweitert das eigene WLAN – 2,4 und 5 GHz – und erreicht dabei bis zu 866 und 300 Mbit pro Sekunde (2,4/5 GHz). Eine Ethernet-Buchse oder Steckdose gibt es nicht, dafür soll die Inbetriebnahme dank WPS schnell von der Hand gehen.

AVM zeigt zwei neue Powerline-Modelle, einen weiteren WLAN-Repeater und einen USB-Stick
AVM zeigt zwei neue Powerline-Modelle, einen weiteren WLAN-Repeater und einen USB-Stick

Für PCs ohne WLAN ist der USB-Stick AC 860 gedacht. Dieser funkt ebenfalls in den beiden üblichen Frequenzbereichen und erreicht in der Spitze 866 Mbit pro Sekunde (5 GHz). FRITZ!WLAN Repeater 1160 und FRITZ!WLAN Stick AC 860 sollen schon kurz nach der IFA im Handel verfügbar sein, die unverbindliche Preisempfehlung gibt AVM mit 69 und 49 Euro an. Erst im vierten Quartal sollen hingegen die Powerline-Modelle erhältlich sein, hier nennt das Unternehmen 129 und 149 Euro (1220E/1240E).

Für den gleichen Zeitraum plant man mit dem FRITZ!Fon C5 und der FRITZ!DECT 210. Das C5 folgt auf das vor eineinhalb Jahren auf dem Markt gebrachte FRITZ!Fon C4 und soll wie dieses als Allrounder im Haushalt zum Einsatz kommen. So können erneut E-Mails empfangen oder Musik wiedergegeben werden, ebenso ist der Einsatz als Babyphone oder Empfänger für IP-Kameras möglich. Technische Einzelheiten nennt AVM noch nicht, die Verzahnung mit der eigenen FRITZ!Box-Familie steht jedoch wieder im Vordergrund. Die UVP gibt man mit 79 Euro an. Mit 59 Euro fällt die FRITZ!DECT 210 deutlich günstiger aus. Dahinter verbirgt sich eine mess- und steuerbare Steckdose für den Außenbereich, die gemäß IP44 vor dem Eindringen von Wasser geschützt ist. Die Verbindung zum Router erfolgt per DECT-ULE.

Das FRITZ!Phone C5 löst den eineinhalb Jahre alten Vorgänger ab
Das FRITZ!Phone C5 löst den eineinhalb Jahre alten Vorgänger ab

Mit der FRITZ!Box 7430 und FRITZ!Box 6820 LTE werden auch zwei neue Router zu sehen sein. Erstere wird derzeit bereits an die ersten Händler ausgeliefert und unterschreitet mit Preisen ab 99 Euro bereits die UVP (129 Euro). Konzipiert ist die Box für IP-Anschlüsse, geboten werden WLAN mit bis zu 450 Mbit pro Sekunde (802.11n), die Unterstützung von Vectoring sowie eine integrierte DECT-Basis für Telefonie. Auf einen USB-Port muss man verzichten, für analoge Telefone steht eine Buchse zur Verfügung, per Netzwerkkabel können vier Geräte angeschlossen werden.

Wer zu Hause per Mobilfunk surfen muss, kann zur kommenden FRITZ!Box 6820 LTE greifen
Wer zu Hause per Mobilfunk surfen muss, kann zur kommenden FRITZ!Box 6820 LTE greifen

Das Modell 6820 LTE richtet sich hingegen an diejenigen, die daheim per Mobilfunknetz surfen. Der Verkauf soll im vierten Quartal für unverbindliche 199 Euro starten, unterstützt wird in der Spitze LTE Cat 4 mit Download-Raten von bis zu 150 Mbit pro Sekunde. Die Weiterverteilung erfolgt per WLAN (802.11n mit bis zu 450 Mbit pro Sekunde oder Gigabit-Ethernet).

Passend zur IFA sollen auch die AVM-Applikationen für Android und iOS überarbeitet werden, ebenso will man eine neue Vorabversion der kommenden FRITZ!OS-Fassung zeigen.