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Acer nutzt die am Freitag startende IFA in Berlin dazu, bereits heute zahlreiche neue Gaming-Monitore vorzustellen. Für Shooter-Fans besonders interessant dürfte ein neues eSport-Display mit 1.000 Hz sein. Weiterhin gibt es neue QD-OLED- und Mini-LED-Geräte.
Der Acer Predator XB253Q U1 setzt auf ein 24,5 Zoll großes IPS-Panel, das mit der FullHD-Auflösung arbeitet und maximal eine Wiederholfrequenz von 1.000 Hz bietet. Damit ist klar: eSportler stehen im Fokus für das neue Gerät. Für die meisten Spieler mit einem schnellen Gerät werden die Unterschiede so gering ausfallen, dass der Schritt zu einer noch höheren Hertz-Zahl kaum noch sinnvoll ist. Das hat bereits unser Test des ASUS ROG Swift PG27AQWP-W mit 720 Hz gezeigt. Die Reaktionszeit wird passend dazu mit sehr kurzen 0,3 ms angegeben.
Acer gibt für seinen eSport-Monitor eine maximale Helligkeit von 400 cd/m² im SDR- und 450 cd/m² im HDR-Betrieb an. Der sRGB-Farbraum soll laut Datenblatt vollständig abgedeckt werden, während DCI-P3 mit 90 % angegeben wird. Die Farbverarbeitung erfolgt mit 8 Bit + FRC.
Anschlussseitig stehen beim Predator XB253Q U1 zwei HDMI-2.1-Schnittstellen und ein DisplayPort 2.1 bereit. Die ergonomischen Einstellmöglichkeiten sind gut umgesetzt. Die Höhe kann in einem Bereich von 150 mm angepasst werden, die Neigung im Bereich von -5 ° und 25 °. Zudem kann das Panel je 20 ° nach links und rechts gedreht werden.
Wenn es nicht 1.000 Hz sein sollen, sondern 500 Hz reichen, dann könnte der neue Predator XB273K V7 interessant sein, bei dem es sich um ein Dual-Mode-Gerät mit einem IPS-Panel handelt. Er kann zwischen 160 Hz im UHD und 500 Hz im FullHD-Modus umgeschaltet werden, während die Reaktionszeit mit 0,5 ms (GtG) angegeben wird. Über das Acer Smart Dial können Helligkeit, Kontrast und Eingangsquelle umgeschaltet werden, ohne die Bedienelemente auf der Rückseite des Monitors verwenden zu müssen.
Die Helligkeit wird hier mit 350 cd/m² im SDR- und 400 cd/m² im HDR‑Betrieb angegeben. Eine allzu spektakuläre Wiedergabe sollte bei letzterem also nicht erwartet werden.
Mit dem Predator X32 V3 gibt es ein neues, 31,5 Zoll großes QD-OLED-Gerät mit einem Penta-Tandem-Panel, der UHD‑Auflösung und einer maximalen Wiederholfrequenz von 180 Hz. Typisch für die Technik wird die Reaktionszeit mit sehr kurzen 0,03 ms angegeben. Da dürfen AMD FreeSync Premium Pro sowie NVIDIA G-SYNC Compatible in der Liste nicht fehlen.
Das gilt auch für die Abdeckung von DCI-P3 mit 99 %. Die typische Helligkeit im SDR-Betrieb wird von Acer mit 250 cd/m² beziffert, während es bei HDR 450 cd/m² sind – vermutlich bei 10 % APL. Angaben zur Peak-Helligkeit gibt es nicht, die sollte aber im vierstelligen Bereich liegen. Zertifiziert ist das Gerät nach DisplayHDR 400.
Wird eine maximale Bildschirmschärfe gewünscht, ist der Acer Nitro XV275X P interessant. Hier wird ein 27 Zoll großes 5K-Panel mit 5.120 x 2.880 Bildpunkten bei 165 Hz eingesetzt. Dank der Dual-Mode-Technik kann alternativ auch auf 2.560 x 1.440 Bildpunkte und 330 Hz umgeschaltet werden. Auch hier soll die Reaktionszeit bei 0,5 ms (GtG) liegen. Eine G-Sync-Kompatibilität ist nicht gegeben, dafür ist jedoch AMDs FreeSync Premium mit von der Partie.
Das von Acer eingesetzte Panel nutzt die Mini-LED-Technik mit feingranularen 2.304 Zonen, was mit Blick auf die Diagonale eine gute Grundlage für ein überzeugendes Dimming bereitstellt. Passend dazu gibt es eine Zertifizierung nach VESA DisplayHDR 1400 mit einer entsprechend hohen Peak-Helligkeit. Im SDR-Betrieb sollen es 450 cd/m² sein. AdobeRGB, DCI-P3 und sRGB sollen jeweils zu 99 % abgedeckt werden.
Der Predator XB253Q U1 mit 1.000 Hz soll im ersten Quartal 2027 auf den Markt kommen und wird dann 1.099 Euro kosten. Das gilt auch für das 5K-Modell Acer Nitro XV275X P, das aktuell mit einem Preis von 1.199 Euro angegeben wird. Auf den neuen QD-OLED-Monitor Predator X32 V3 werden wir auch bis zum ersten Quartal 2027 warten müssen. Er soll dann 899 Euro kosten.
Etwas früher – bereits im vierten Quartal 2026 – soll der Predator XB273K V7 erscheinen, der dann 449 Euro kosten wird.