BenQ kündigt mit dem FP71V und dem FP91V zwei neue Displays an mit einer Bildschirm-Diagonalen von 17 bzw. 19 Zoll, die jeweils über eine Reaktionszeit von 4 ms (Gray-to-Gray) verfügen sollen. Der Gray-to-Gray-Wert soll realistischer sein, da in alltäglichen Situationen zwischen Farben und Grautönen und nicht zwischen Schwarz und Weiß gewechselt wird. Neben diesem "schöneren" Wert verspricht der Hersteller auch eine reale Verbesserung der Reaktionszeit, welche durch eine Verbesserung der Fließeigenschaften der Flüssigkristalle und durch die Optimierung der Elektronik erfolgen soll. Durch "Advance Motion Accelerator"-Ansteuerung (AMA) soll es sich nicht um eine einfache Übersteuerung der Spannung wie beim herkömmlichen "Overdrive" handeln, sondern um eine in Echtzeit analysierte und daraufhin durch den AMA-Schaltkreis optimierten Spannungsverlauf handeln. Das Ergebnis dieser Technik soll die Darstellung des gewünschten Grauwertes sein, womit exakte Farbwrete angezeigt werden ohne Überlastung der Zelle.

Beide Bildschirme sind mit jeweils einem DVI-Anschluss ausgestattet. Das FP71V bietet einen Kontrast von 500:1 und die Helligkeit beträgt 300 cd/qm. Das FP91V hat ein Kontrastverhältnis von 550:1 und eine Helligkeit von 270 cd/qm. Beide Monitore verfügen über integrierte SRS-Lautsprecher (Sound Retrieval System) und eine native Auflösung von 1.280x1.024 Pixeln.

Außerdem verfügen die Displays über die Senseye-Technik, die sich die Leistungsfähigkeit des menschlichen Auges zu Nutze macht und dadurch eine optimierte Farbbrillanz, Kontrast und Schärfe des Bildes liefert. Senseye trennt die Farbsignale, um jedes Signal individuell optimieren zu können. Der Benutzer kann Voreinstellungen für verschiedene Modi wie Film, Spiel oder Textbearbeitung auswählen.

Der FP71V soll für etwa 349 Euro und der FP91V 499 Euro ab Sommer 2005 zu haben sein.