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Gigabyte zeigt auf der Computex 2026 mit dem X870E Aorus Infinity Next eine Sonderedition eines X870E-Mainboards, welches mit einem Metallkühlkörper aus dem 3D-Druck ausgestattet ist.
Das PCB des Mainboards kommt im EATX-Format daher und bietet daher ausreichend Platz für den Metallkühler aus dem 3D-Druck. Aufseiten der Anschlüsse und Schnittstellen werden zweimal PCIe-5.0-x16 sowie gleich vier M.2-Steckplätze geboten. Direkt neben dem Sockel befinden sich zwei DIMM-Steckplätze, was das Board für den Einsatz mit besonders schnellem DDR5 qualifiziert. Speichergeschwindigkeiten von bis zu 11.400 MT/s sollen erreicht werden können. Zudem spricht Gigabyte von minimalen Timings von CL24.
Die Metallstrukturen sitzen auf vielen Bereichen des Mainboards – nicht nur auf den VRMs. Auch die Abdeckung über den Erweiterungssteckplätzen wird mit einer Abdeckung versehen.
Das 3D-gedruckte Metall besitzt eine topologieoptimierte, organisch verschlungene Metallgitterstruktur. Inwieweit sich dies positiv auf die Kühlung der Spannungsversorgung auswirkt, ist uns nicht bekannt. Laut Gigabyte vergrößert diese Bauweise die verfügbare Kühlfläche gegenüber konventionellen Kühlkörpern um 44 %. In Temperaturen lässt sich dies jedoch nicht ausdrücken. Auch die Vapor Chamber soll aus 3D-gedrucktem Metall bestehen. Zusammen mit einer wabenförmig gestalteten Backplate verspricht Gigabyte eine bislang unerreichte Kühlleistung.
Darüber hinaus soll auch die Spannungsversorgung neue Maßstäbe setzen. Zum Einsatz kommen hochwertige OptiMOS-MOSFETs von Infineon, wie sie üblicherweise in Rechenzentren verwendet werden. In Verbindung mit einer 64-phasigen Spannungsversorgung ergibt sich theoretisch eine maximale Stromstärke von bis zu 5.120 A.
Eine Produktseite zum X870E Aorus Infinity Next gibt es bisher nicht. Insofern müssen wir uns hinsichtlich der Anschlüsse und weiteren Funktionen auf die Bilder verlassen.
Das X870E Aorus Infinity Next soll aber kein Prototyp bleiben, sondern tatsächlich bestellbar sein. Noch aber ist es nicht so weit. Einen Preis möchte man aber nicht nennen. Deutlich vierstellig dürfte es in Anbetracht des Aufwands und Materials werden.
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