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Intel Alder Lake-S: Dies sind die Z690-Mainboards von ASUS, MSI, Gigabyte und ASRock

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intel-2020Für Intels Alder-Lake-S-Prozessoren sind neue Mainboards verpflichtend. Diese bekommen als Untersatz den Sockel LGA1700 und größtenteils auch die DDR5-Unterstützung. Demnach gibt es von den renommierten Mainboard-Herstellern wieder zahlreiche neue Platinen, die wir innerhalb dieser News zusammengetragen haben. Angefangen mit ASUS und MSI, über Gigabyte und ASRock.

Z690-Mainboards von ASUS

Von ASUS wird es eine Z690-Mainboardansammlung von insgesamt 19 Modellen zu kaufen geben. Den Anfang macht aus der Prime-Serie das Prime Z690-A, das den generellen Einstieg in die neue Plattform darstellt und bereits einiges zu bieten hat. Bis zu 128 GB DDR5-RAM können in den vier Steckplätzen Platz nehmen und natürlich ist neben weiteren Erweiterungsslots auch ein PCIe-5.0-x16-Steckplatz mit dabei. Speziell für Content-Creator bietet ASUS das Z690-Creator WiFi aus der ProArt-Reihe an, das auch zwei Thunderbolt-4.0-Typ-C-Ports mitbringt. Neben einem 2,5-GBit/s-LAN-Port ist zusätzlich auch ein 10-GBit/s-RJ45-Anschluss mit von der Partie.

Den Gaming-Einstieg erfolgt bei ASUS unverändert mit der TUF-Serie, wobei ASUS lediglich das TUF Gaming Z690-Plus WiFi D4 anbieten wird. Das "D4" deutet darauf hin, dass dieses Mainboard ausschließlich mit DDR4-UDIMMs betrieben werden kann, anstatt mit DDR5. Dies trifft ebenfalls auf das ROG Strix Z690-A Gaming WiFi D4 zu. Das ROG Strix Z690-E Gaming WiFi hingegen verlangt zwangsläufig den Betrieb mit den neuen DDR5-Modulen. Deutlich kompakter gebaut ist natürlich das ROG Strix Z690-I Gaming WiFi, im schlanken Mini-ITX-Format, das platzbedingt auch nur zwei DDR5-Slots mitbringt, die im Gegenzug jedoch dichter am CPU-Sockel platziert sind, was sich positiv auf das RAM-Overclocking auswirken kann.

Die Ober- und High-End-Platinen werden für Intels 12. Core-Generation in Form der Maximus-Z690-Serie gebildet. Als Neuerung verzichtet ASUS nun auf die Nummerierung mit römischen Zahlen und setzt hingegen auf die Chipsatzbezeichnung. Somit gibt es keine Maximus-XIV-Produktreihe. Den Anfang macht das ASUS ROG Maximus Z690 Hero als Einstieg in die Oberklasse, das von ASUS mit weiteren Merkmalen bestückt wurde. Neben einer Debug-LED bringt das ATX-Mainboard auch einen Power- und Flex-Key mit. Am I/O-Panel hingegen je einen CMOS-Clear- und Flash-BIOS-Button. Ziemlich wuchtig sehen auf dem ersten Blick auch die beiden kombinierten VRM-Kühler aus. Das neue ROG Maximus Z690 Formula hat ASUS nicht in schlichtem Schwarz gestaltet, sondern mit einem weißen ROG-Armor. Der VRM-Kühler lässt sich auch in diesem Fall in einen Custom-Wasserkühlungskreislauf einbinden.

Für Extreme-Overclocker bietet ASUS das ROG Maximus Z690 Apex an, das verständlicherweise über lediglich zwei DDR5-Steckplätze verfügt und zahlreiche Buttons und Switches sowie natürlich auch Spannungsmesspunkte zur Verfügung stellt. Die Sahnehäubchen aus dem Hause ASUS sind allerdings das ROG Maximus Z690 Extreme und das ROG Maximus Z690 Extreme Glacial. Wie wir bereits im Test zum ASUS ROG Maximus XIII Extreme Glacial (Hardwareluxx-Test) feststellen durften, werden auch die Nachfolger von der Basis her identisch sein. Einziger Unterschied beim Glacial-Modell wird der mitgelieferte Wasserkühler-Monoblock sein, der erneut von EKWB entwickelt wurde.

Die ASUS-Z690-Mainboards inkl. UVP-Preise im Überblick:

  • Prime Z690M-Plus D4 (218 Euro)
  • Prime Z690-P D4 (233 Euro)
  • Prime Z690-P WIFI D4 (249 Euro)
  • Prime Z690-P (259 Euro)
  • Prime Z690-P WIFI (271 Euro)
  • Prime Z690-A (296 Euro)
  • ProArt Z690-Creator WiFi (498 Euro)
  • TUF Gaming Z690-Plus D4 (310 Euro)
  • TUF Gaming Z690-Plus WiFi D4 (322 Euro)
  • ROG Strix Z690-A Gaming WiFi D4 (371 Euro)
  • ROG Strix Z690-G Gaming WiFi (352 Euro)
  • ROG Strix Z690-F Gaming WiFi (486 Euro)
  • ROG Strix Z690-I Gaming WiFi (438)
  • ROG Strix Z690-E Gaming WiFi (584 Euro)
  • ROG Maximus Z690 Hero (608 Euro)
  • ROG Maximus Z690 Apex (669 Euro)
  • ROG Maximus Z690 Formula (730 Euro)
  • ROG Maximus Z690 Extreme (1.095 Euro)
  • ROG Maximus Z690 Extreme Glacial (1.947 Euro)

Z690-Mainboards von MSI

MSIs Z690-Lineup wird aus insgesamt 18 Modellen bestehen, wie der Hersteller uns mitgeteilt hat. Den großen Teil nehmen DDR5-Platinen ein, doch auch einige DDR4-Bretter wurden fest mit eingeplant. Wie gewohnt, beginnt es bei MSI mit der PRO-Serie, bestehend aus fünf Varianten. Während das PRO Z690-P DDR4 als eigenständiges DDR4-Mainboard durchgeht, wird es vom PRO Z690-A und PRO Z690-A WIFI jeweils DDR4- und DDR5-Modelle geben. MSI sieht diese Modelle generell für Office- und Content-Creating-Einsatz an und weniger für Gaming-Kunden.

Für die MSI-Arsenal-Gaming-Riege (kurz: MAG) macht das MAG Z690 TORPEDO den Anfang, von dem es auch eine Version inklusive Wasserkühler-Monoblock geben soll, die dann unter der Bezeichnung MAG Z690 TORPEDO EK X geführt wird. Beim MAG Z690 TOMAHAWK WIFI geht MSI dann zwei Wege. Eine Version ist für den DDR5- und die andere für den DDR4-Einsatz konzipiert. Die DDR4-Variante wurde entsprechend gekennzeichnet. Mit MSIs Performance-Gaming-Reihe gibt der Hersteller dem Anwender ein paar Features mehr an die Hand. Teilweise gleich zwei PCIe-5.0-PEG-Steckplätze und auch eine Debug-LED beim MPG Z690 CARBON WIFI, von dem übrigens auch wieder eine EK-X-Version eingeplant ist. Unterhalb beider Modelle sind das MPG Z690 FORCE WIFI sowie das MPG Z690 EDGE WIFI angesiedelt. Einziges DDR4-Modell in dieser Sparte stellt das MPG Z690 EDGE WIFI DDR4 dar.

Wer sich mit den bisherigen Modellen nicht zufriedengeben kann, für den hat MSI schließlich noch die MEG-Mainboards, die in der Oberklasse angesiedelt sind. Bei allen vier Brettern ist der neue DDR5-Standard Pflicht. Neben dem MEG Z690 UNIFY und MEG Z690 UNIFY-X reicht sich auch das MEG Z690I UNIFY im Mini-ITX-Format ein. Die Besonderheit beim Winzling ist das 12-Schichten-PCB, während es sonst eher acht bzw. sechs Schichten sind und zusammen mit dem MEG Z690 UNIFY-X für ambitioniertes RAM-Overclocking prädestiniert sind. Das Flaggschiff der Z690-Mainboards von MSI wird jedoch kein MEG Z690 GODLIKE, sondern das MEG Z690 ACE sein, das genau wie das Mini-ITX-UNIFY über Thunderbolt 4 verfügt und zusammen mit dem MEG Z690 UNIFY(-X) mit 19 105A-Smart-Power-Stages für die VCore ausgestattet wurde.

Die M.2-M-Key-Schnittstellen der MEG-Serie und von einigen MPG-Modellen wurden mit zweiseitigen Kühlungspads ausgestattet, um eine gute Wärmeabfuhr zu ermöglichen. Die mit enthaltenen Heatpipes soll die Kühlleistung noch zusätzlich steigern. Ebenfalls interessant ist der mögliche DDR5-Speichertakt, den MSI mit bis zu 6.666 MHz bzw. sogar bis 6.800 MHz beim MEG Z690I UNIFY angibt. Bei den DDR4-Brettern soll es bis auf 5.200 MHz hinaufgehen. Sieht man vom PRO Z690-P DDR4 einmal ab, bekommen alle anderen Z690-Platinen Intels I225-V-Netzwerkcontroller spendiert. Alle DDR4-Mainboards inkl. WIFI-Zusatz erhalten Intels Wi-Fi-6-AX201- und alle DDR5-Modell das Wi-Fi-6E-AX210-Modul.

Die MSI-Z690-Mainboards im Überblick:

  • PRO Z690-P DDR4
  • PRO Z690-A
  • PRO Z690-A WIFI
  • PRO Z690-A DDR4
  • PRO Z690-A WIFI DDR4
  • MAG Z690 TORPEDO
  • MAG Z690 TORPEDO EK X
  • MAG Z690 TOMAHAWK WIFI
  • MAG Z690 TOMAHAWK WIFI DDR4
  • MPG Z690 FORCE WIFI
  • MPG Z690 EDGE WIFI
  • MPG Z690 EDGE WIFI DDR4
  • MPG Z690 CARBON WIFI
  • MPG Z690 CARBON EK X
  • MEG Z690 UNIFY
  • MEG Z690 UNIFY-X
  • MEG Z690I UNIFY
  • MEG Z690 ACE

Z690-Mainboards von Gigabyte

Auch von Gigabyte wird es einige LGA1700-Mainboards mit Intels Z690-Chipsatz ab der Veröffentlichung von Alder Lake-S zu kaufen geben. Bei Gigabyte beginnt alles mit den Ultra-Durable-Modellen, von denen Gigabyte drei Stück eingeplant hat und für den Office-Einsatz gedacht sind. Für den älteren Arbeitsspeicher-Standard wird es das Z690 UD DDR4 geben, wohingegen das Z690 UD und Z690 UD AX auf den neuen DDR5-Standard setzen. Letzteres beinhaltet zusätzlich ein WLAN- und Bluetooth-Modul. 

Für Content-Creator hat Gigabyte hingegen das Z690 Aero G vorgesehen, das der Hersteller kontraststark in Schwarz und Weiß designt hat. Doch genau wie das Gigabyte X570S Aero G (Hardwareluxx-Test), wird auch das Z690-Pendantmodell über keine Thunderbolt-4-Ports verfügen, was wir etwas schade finden. Dafür verlangt die Platine die neuen DDR5-Speichermodule.

Das Gaming-Segment startet bei Gigabyte nicht direkt mit den AORUS-Modellen, sondern mit dem Z690 Gaming X und Z690 Gaming X DDR4. Beide bieten exakt dieselben Eigenschaften, bis auf die Arbeitsspeicher-Kompatibilität eben. Mit dem Z690 Elite AX und Elite DDR4 wird es ebenfalls zwei Varianten für jede der beiden Arbeitsspeicher-Generationen geben, sodass der Interessent die Qual die Wahl hat. Die restlichen AORUS-Modelle setzen allerdings allesamt auf den DDR5-Standard. Dazu zählen auch das Z690 AORUS Pro und Ultra. Das Z690 AORUS Master, das wir bereits bei uns der Redaktion liegen haben, positioniert sich ganz klar in der Oberklasse.

Wer bei Gigabyte in die Vollen gehen möchte, wird mit dem Z690 AORUS Xtreme fündig. Die LGA1700-CPU wird von satten 20 VCore-Spulen angefeuert, die wiederum selbst von 105 A starken Power-Stages angetrieben werden. Bei den DDR5-Taktraten spricht Gigabyte von bis zu 8.000 MHz (effektiv), was dann schon ziemlich nah an den JEDEC-Limits liegen würde. Die Spannungswandler sollen mittels Direct-Touch-Heatpipes und den Kühlfinnen sehr effektiv gekühlt werden.

Die Gigabyte-Z690-Mainboards im Überblick:

  • Z690 UD DDR4
  • Z690 UD AX
  • Z690 UD
  • Z690 Aero G
  • Z690 Gaming X DDR4
  • Z690 Gaming X
  • Z690 AORUS Elite DDR4
  • Z690 AORUS Elite AX
  • Z690 AORUS Pro
  • Z690 AORUS Ultra
  • Z690 AORUS Master
  • Z690 AORUS Xtreme

Z690-Mainboards von ASRock

Von ASRock haben wir gemeldet bekommen, dass elf Mainboards mit Intels Z690-Chipsatz ins Portfolio aufgenommen werden. Die PRO-Serie umfasst für den Einstieg lediglich das Z690 PRO RS, das zwar nicht üppig ausgestattet wurde, allerdings den allermeisten Anwendern bereits ausreichen dürfte. Darauf folgen sowohl das Z690 Steel Legend mit heller und silberner Optik und das Z690 Extreme mit dunklem Touch. Mit dem Z690M-ITX/ax und dem Z690M Phantom Gaming-ITX/TB4 wirbt der Hersteller auch mit zwei Mini-ITX-Ablegern mit zwei DDR5-Speicherbänken. Bei letztgenanntem Modell ist zudem auch Thunderbolt 4 mit an Bord, wie die Bezeichnung bereits verrät.