> > > > Neue Mainboards braucht das Land - Core-i7-Boards von ASUS, MSI, Gigabyte, Intel

Neue Mainboards braucht das Land - Core-i7-Boards von ASUS, MSI, Gigabyte, Intel

Veröffentlicht am: von
Mit dem heutigen Tage ließ Intel die Katze aus dem Sack und präsentierte mit dem Intel-Core-i7 seine neuste Prozessoren-Generation, auf die wir bereits auch schon einen kleinen Ausblick geben konnten (wir berichteten). Da die neuen Chips nicht mehr über den Front-Side-Bus, sondern über den sogenannten QuickPath-Interconnect mit dem restlichen System kommunizieren und der Speichercontroller direkt in die CPU wanderte, mussten auch die Chipsätze für den neuen Sockel-LGA1366 angepasst werden. Dies ist mit den X58-Mainboards nun geschehen. Als einer der ersten Hersteller präsentierte MSI bereits vor ein paar Stunden seine neue Produktreihe (wir berichteten). Um die Wartezeit auf die neue Intel-Plattform weiter zu verkürzen, haben wir nun ein paar Mainboards von ASUS, MSI, Intel und Gigabyte abgelichtet und mit den wichtigsten Daten versehen. Mit dem Core i7 920, 940 und 965 Extreme Edition werden am 16. November neben den X58-Mainboards auch weitere DDR3-Speicherkits gelauncht werden.ASUS Rampage II Extreme



Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht


Das ASUS Rampage II Extreme fällt vor allem durch seine mächtige Kühlkonstruktion auf. Während die Spannungswandler der CPU und die Northbridge von zusätzlichen Heatpipes unterstützt werden, kommt die Southbridge mit einem riesigen Kühlblock daher. Insgesamt verfügt das Board über drei PCI-Express-2.0-Steckplätze, wobei nicht alle drei gleichzeitig mit den vollen 16 Lanes betrieben werden können. 3-Wege-SLI und CrossFireX wird dennoch unterstützt. Auch die sechs Speicherbänke sollten für bis zu 24-GB-DDR3-Arbeitsspeicher ausreichen. Insgesamt stehen dem Käufer aber sechs SATA-II-, ein eSATA, sechs USB-2.0-Anschlüsse sowie zwei LAN-Controller zur Verfügung. Was das Board kosten wird, liegt allerdings noch im Dunkeln. In unserem Preisvergleich ist es zumindest noch nicht gelistet.


ASUS P6T Deluxe



Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht


Das ASUS-P6T-Deluxe bietet nahezu alles, was das Herz begehrt. So befinden sich insgesamt acht USB-2.0-Ports, acht SATA-II-Ports, Dual-Gigabit-LAN, FireWire, eSATA sowie 7.1-Sound inklusive koaxialem und optischem Ausgang auf der Platine. Sogar ein PS/2-Anschluss für ältere Geräte ist vorhanden. Für Erweiterungskarten stehen drei PCI-Express-x16-Steckplätze, zwei PCI- und ein PCI-Express-x4-Slot zur Auswahl. Auch die beiden Serial-Attached-SCSI-Ports, welche eigentlich nur auf Server-Mainboards zu finden sind, können überzeugen und auch als normale SATA-Ports fungieren. Wie gewohnt, hat ASUS bei seinem neuen X58-Mainboard die Reset- und Power-Knöpfe direkt auf der Platine angebracht. Zudem darf bei einem High-End-Board die lautlose und leistungsstarke Heatpipe-Kühlung natürlich nicht fehlen. Für eine höhere Effizienz sorgt zudem noch die ASUS-eigene Stromsparfunktion Energy-Processing-Unit (EPU). In unserem Preisvergleich wechselt die neue ASUS-Platine bereits für 265 Euro den Besitzer.


Gigabyte EX58-UD5



Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht


Als nächstes stellen wir das EX58-UD5 aus dem Hause Gigabyte vor. Neben den fast schon üblichen sechs DDR3-Speicherbänken spendierte der Hersteller seinem X58-Board zwei PCI-Express-2.0-x16-Slots sowie einen weiteren x16-Slot, welcher allerdings nur über acht Lanes angebunden ist. Außerdem stehen ein PCI-Express-x4- sowie ein herkömmlicher PCI-Anschluss zur Auswahl bereit. Zusätzliche Geräte lassen sich über insgesamt acht USB-2.0- und einen FireWire-Anschluss mit dem Computer verbinden. Auch hier ist noch ein PS/2-Anschluss angebracht worden. Sechs SATA-II-Ports mit RAID-Funktionen, sowie ein PATA-Steckplatz samt Floppy-Anschluss fehlen ebenfalls nicht. Die neue Gigabyte-Platine bietet Unterstützung für CrossFireX und 3-Wege-SLI und wandert für etwa 256 Euro in unserem Preisvergleich über die Ladentheke.


Intel DX54SO



Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht


Auch Intel brachte mit dem lieblich getauften Smackover-Board seine eigene Version des X58-Chipsatzes heraus. Im Gegensatz zur Konkurrenz bietet man jedoch nur vier DDR3-Speicherbänke für den hauseigenen Prozessor. Trotzdem kann man mit insgesamt acht USB-2.0-Ports, eSATA-Anschluss und sechs Serial-ATA-II-Anschlüssen punkten. Auch ein optischer und digitaler S/PDIF-Stecker stehen bei dem 7.1-Onboard-Sound zur Verfügung. Bislang konnte Intel jedoch noch keine Preise nennen.



MSI Eclipse SLI



Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht




Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht


Zum Schluss zeigen wir noch einmal kurz die Daten des bereits vorgestellten MSI-Eclipse-SLI-Mainboards (wir berichteten). Dank der drei vorhandenen PCI-Express-2.0-Steckplätze unterstützt die Platine neben CrossFireX auch 3-Wege-SLI. Zudem stehen jeweils zwei PCI-Express-x1- und PCI-Steckplätze zur Verfügung. Bis zu zehn interne Festplatten und Laufwerke können über Serial-ATA-II angeschlossen werden. Auch ein älterer U-DMA-133-Port steht noch zur Verfügung. Um eine qualitativ hochwertige Sound-Ausgabe kümmert sich eine X-Fi-Audio-Soundkarte von Creative. Insgesamt 12 USB-2.0-Ports runden das Gesamtpaket ab. Das MSI-Eclipse-SLI-Mainboard schlägt in unserem Preisvergleich mit einem Preis von rund 305 Euro zu Buche.


Einen Test der hier gezeigten Mainboards, mit Ausnahme des ASUS Rampage II Extreme, werden Sie in der kommenden Hardwareluxx [Printed]-Ausgabe, welche am 17. November am Kiosk erscheinen wird, präsentieren.


Weiterführende Links:

Social Links

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Zu diesem Artikel gibt es keinen Forumeintrag

Das könnte Sie auch interessieren:

ASUS ROG Maximus X Formula im Test - Maximale Ausstattung mit OLED-Display

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2017/ASUS_MAXIMUS_X_FORMULA_004_LOGO

Die Weihnachtsfeiertage und auch der Jahreswechsel liegen nun hinter uns, sodass wir uns nun weitere Mainboards näher anschauen werden. Gegen Ende 2017 ist das ASUS ROG Maximus X Formula in unserer Redaktion eingetroffen. Inzwischen haben wir das Maximus X Formula für Intels... [mehr]

Meltdown: ASUS, ASRock, EVGA Gigabyte und MSI stellen BIOS-Updates für...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL

Das Jahr 2018 begann in der IT-Welt mit der Bekanntgabe der schwerwiegenden Sicherheitslücken mit dem Codename "Meltdown" und "Spectre". Während sich "Meltdown" auf die Intel-Prozessoren beschränkt, sieht es bei "Spectre" ganz anders aus. Und auch wenn Software einen Hardware-Fehler nicht... [mehr]

Gigabyte X299 AORUS Gaming 7 Pro im Kurztest - VRM- und Kühlung-Verbesserungen...

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2017/GIGABYTE_X299_AORUS_GAMING7_PRO_02_LOGO

Intels X299-Plattform bringt mit Skylake-X bis zu 18 Kerne inklusive SMT in den High-End-Desktop-Bereich. Schon zu Anfang sind dann erste Probleme mit den hohen VRM-Temperaturen und zu schwacher Stromversorgung bei einigen X299-Mainboards ans Tageslicht getreten. Dies hat Gigabyte und auch ASRock... [mehr]

Biostar Racing X370GT7 im Test - Unterschätzt aber etwas teuer

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2018/BIOSTAR_X370GT7_004_LOGO

Wir nehmen einmal Abstand von der Intel-Welt und wechseln nicht nur ins AMD-Lager, sondern werfen unsere Blicke auf einen Mainboard-Hersteller, der noch immer kein leichtes Spiel hat, sich gegen die harte Konkurrenz durchzusetzen. Von Biostar haben wir das X370GT7 aus der Racing-Produktreihe... [mehr]

MSI Z370 Tomahawk im Test - Günstiges Z370-Brett mit Trümpfen

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2018/MSI_Z370_TOMAHAWK_004_LOGO

Von MSI haben wir uns mit dem Z370 Godlike Gaming ein Modell aus der Enthusiast-Gaming-Produktreihe und mit dem Z370 Gaming Pro Carbon (AC) eines aus der Performance-Gaming-Serie näher angeschaut. Da erklärt es sich eigentlich von selbst, dass wir ebenfalls ein Mainboard aus der... [mehr]

ASRock X399M Taichi: Das kleinste Mainboard für AMDs Threadripper...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASROCK_LOGO

Für Intels High-End-Prozessoren auf Basis des X299-Chipsatzes gibt es in Form des ASRock X299E-ITX/ac bereits eine Micro-ATX-Platine. Dieses Mainboard setzten wir zusammen mit einem Intel Core i9-7980XE und einer NVIDIA Titan V auch schon in ein entsprechend kompaktes Gehäuse. Auf... [mehr]