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Im Frühjahr 2025 stellte NVIDIA mit dem DGX Spark einen leistungsstarken Mini-PC mit GB10-Chip vor, der vor allem für das Ausführen, Fine-Tuning und die Forschung von KI-Modellen gedacht ist. Mit seinen 128 GB LPDDR5X‑Speicher, 20 ARM-Kernen und der Blackwell-GPU sind alle notwendigen Leistungsmerkmale für die lokale Anwendung, vor allem der LLMs, vorhanden.
Eingeführt wurde der DGX Spark mit seinen 128 GB LPDDR5X, dem GB10-SoC und einer 4 TB SSD für 3.999 US-Dollar. Aufgrund der gestiegenen Speicherpreise hob NVIDIA den Preis Anfang des Jahres auf 4.699 US-Dollar an. Im deutschen Handel kostet der NVIDIA DGX Spark Founders Edition aktuell 5.799 Euro.
Die Founders Edition des DGX Spark wird mit dem heutigen Tage nun noch teurer. Ab heute kostet dieses Modell 6.950 US-Dollar. Ein sattes Plus von noch einmal 50 %.
Neben der Verteuerung des großen Modells stellt NVIDIA zusammen mit seinen Partnern aber auch eine Variante mit 64 GB LPDD5X vor. Diese soll 4.999 US-Dollar kosten. Hauptargument für diesen Schritt dürfte ein möglichst kostengünstiger Einstiegspreis sein.
Hinsichtlich der sonstigen technischen Daten ändert sich nichts. Die Rechenleistung und der Funktionsumfang blieben identisch. Auch die ConnectX-7-Schnittstellen gibt es beim kleineren Modell und so können auch mehrere DGX Spark mit 64 GB zusammengeschaltet werden.
DGX Spark (128 GB) | DGX Spark (64 GB) | 2x DGX Spark | 4x DGX Spark | DGX Station | 2x DGX Station | |
FP4-Rechenleistung | 1 PFLOPS | 1 PFLOPS | 2 PFLOPS | 4 PFLOPS | 20 PFLOPS | 40 PFLOPS |
Speicher | 128 GB | 64 GB | 256 GB | 512 GB | 748 GB | 1.496 GB |
Speicherbandbreite | 273 GB/s | 273 GB/s | 546 GB/s | 1.092 GB/s | 7.000 GB/s | 14.000 GB/s |
populäres Agentic-Modell | Qwen3.8 27B | Qwen3.8 120B | DeepSeek V4 Flash | GLM 5.3 Flash | GLM 5.3 Flash 320B | GLM 5.3 Max 753B |
Preis | 6.950 USD | 4.999 USD | 13.900 USD | 27.800 USD | 105.000 USD | 210.000 USD |
Die neue Variante mit 64 GB Arbeitsspeicher wird ausschließlich über OEM-Partner (Acer, ASUS, Dell, Gigabyte, HP und MSI) angeboten und soll einen günstigeren Einstieg in die Plattform ermöglichen. Laut NVIDIA lassen sich damit KI-Modelle mit bis zu 100 Milliarden Parametern sowie darauf basierende agentische Anwendungen vollständig lokal ausführen. Zwei miteinander gekoppelte 64-GB-Systeme bieten dabei nicht nur insgesamt mehr Speicher: In einem NVIDIA-Test mit Qwen 3.8 27B erzielte ein entsprechender Verbund eine bis zu 70 % höhere Leistung als ein einzelnes System mit 128 GB. Zudem lässt sich die Rechenleistung durch weitere Systeme grundsätzlich weiter skalieren.
Der DGX Spark richtet sich vor allem an Entwickler, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die KI-Modelle lokal entwickeln, testen oder anpassen wollen, ohne dafür dauerhaft auf Cloud-Ressourcen angewiesen zu sein. Sinnvolle Einsatzfelder sind beispielsweise die Entwicklung und Evaluierung eigener Large Language Models, Retrieval-Augmented-Generation-Anwendungen, KI-Agenten, Code-Assistenten oder multimodaler Modelle für Bild-, Video- und Sprachverarbeitung. Auch für Universitäten, kleinere KI-Teams oder Entwicklungsabteilungen kann das kompakte System interessant sein, um Prototypen und Trainings- beziehungsweise Inferenz-Workloads zunächst lokal vorzubereiten, bevor diese gegebenenfalls auf größere GPU-Cluster oder Cloud-Infrastrukturen übertragen werden. Dies gilt für beide Ausstattungsvarianten.
Der DGX Spark mit 64 GB wird ab dem 23. Oktober zu den angegebenen 4.999 US-Dollar erhältlich sein. In einem Artikel haben wir den DGX Spark Founders Edition mit 128 GB im Praxiseinsatz für verschiedene KI-Anwendungsfälle ausprobiert. Zudem scheint kommende Woche der Startschuss für RTX Spark, die Endkundenvariante der Spark-Plattform zu fallen.