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AMD nutzte die diesjährige IFA nicht nur zur Vorstellung der Threadripper Halo Station KI-Workstation, sondern in Berlin ist auch der Startschuss für die baldige Marktverfügbarkeit der Ryzen-AI-Max-400-Serie gefallen. Entsprechend haben einige Hersteller, darunter Lenovo mit dem ThinkCentre X Ultra, Systeme vorgestellt, die mit diesen Prozessoren bestückt sind.
Auch GMKtec hat mit dem EVO-X5 Pro ein solches System präsentiert. Der hier verbaute Ryzen AI Max+ 495 Pro bietet insgesamt 16 Kerne und eine integrierte Grafikeinheit mit 40 Compute Units. Dieser können 160 GB des 192 GB fassenden Arbeitsspeichers zugewiesen werden. Zunächst wird es den EVO-X5 Pro auch nur in dieser maximalen Ausbaustufe geben.
Entwickler und Forscher an lokaler KI sind die Zielgruppe eines solchen Systems und diese greifen offenbar häufig ohnehin zur größten Variante. Wichtig ist hier hauptsächlich viel und schneller Speicher.
Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören gleich vier USB-4-Anschlüsse sowie zweimal Ethernet mit 10 GBit/s. Außerdem gibt es noch USB-A-Anschlüsse und HDMI für die grafische Ausgabe.
Über eine Taste kann der EVO-X5 Pro bzw. der verbaute Prozessor in verschiedenen Leistungsprofilen betrieben werden. Wo genau hier die TDP‑Grenzen liegen, konnte man in Berlin noch nicht sagen, aber immerhin ist es so möglich, die verschiedenen Konfigurationen auszuwählen, ohne den Umweg über das BIOS machen zu müssen.
Ab Oktober soll der EVO-X5 Pro mit Ryzen AI Max+ 495 und 192 GB Arbeitsspeicher erhältlich sein. Einen Preis wollte man vor Ort noch nicht nennen.