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ASUS ProArt GR1X

1,1-Liter-PC mit RTX Spark und 10-GbE

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1,1-Liter-PC mit RTX Spark und 10-GbE
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ASUS zeigt auf der IFA 2026 in Berlin den ProArt GR1X als Mini-PC für lokale KI- und Kreativ-Workflows. Das Gehäuse misst 150 x 150 x 51 mm und fällt somit vergleichsweise kompakt aus. Zur Ausstattung gehören RTX Spark, 10-GbE, WiFi 7, Bluetooth 5.4 und die Ansteuerung von bis zu vier 4K-Displays. Preis, konkrete Konfigurationen und ein deutscher Marktstart fehlen jedoch noch.

Die technische Basis der Mini-Workstation bildet NVIDIAs RTX-Spark-Superchip. Er kombiniert eine Blackwell-RTX-GPU mit 6.144 Kernen und eine Grace-CPU mit bis zu 20 Kernen. ASUS nennt bis zu 1 Petaflop KI-Leistung und bis zu 128 GB Unified Memory. Dazu gibt es Platz für zwei NVMe-SSDs, die teilweise sogar per schnellem PCI-Express 5.0 angebunden werden. Für den Dauerbetrieb sieht ASUS eine leistungsstarke Zwei-Lüfter-Kühlung mit insgesamt 218 Lüfterblättern vor, die sich über eine siebenstufige Lüftersteuerung besonders filigran steuern lassen und entsprechend ein leises Betriebsgeräusch ermöglichen sollen. ASUS verspricht eine 1,6-mal größere Kühlfläche und spricht von einem thermischen Spielraum von bis zu 140 W. 

Anschlussseitig werden drei USB-3.2-Gen2-Anschlüsse mit 20 GBit/s und DisplayPort-Alt-Modus, ein weiterer Typ-C-Port mit 180 W Power Delivery, HDMI 2.1 und der besagte 10-GBit/s-LAN-Port geboten. Drahtlos soll bereits per WiFi 7 2x2 und Bluetooth 5.4 gefunkt. Für den Diebstahlschutz steht ein Kensington-Schloss zur Verfügung.

Der ASUS ProArt GR1X soll für lokale Sprachmodelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern, 3D-Szenen mit mehr als 90 GB und 4K-Videoprojekte schnell genug sein und dafür auch eine Reihe passender Software-Tools mit auf den Weg bekommen. Der 1,1-Liter-PC wurde zur Computex im Juni noch als ProArt-Mini-PC beworben und ist Teil der größeren ProArt-Präsentation im Berliner IFA-Showroom. 

Wann und vor allem zu welchem Preis er nach Deutschland kommen wird, lässt man derzeit allerdings noch offen. Entsprechende Konkurrenzmodelle kratzen gerne mal an der 6.000-Euro-Marke. Erhältlich soll das Gerät dann in zeitlosem "Nano Black" oder in der neuen "Neo White"-Farbvariante sein.

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