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Acer Veriton RI110

630-g-Workstation mit OCuLink und 10-GbE

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630-g-Workstation mit OCuLink und 10-GbE

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Zum Auftakt der IFA 2026 zeigt Acer mit der Veriton RI110 eine ungewöhnlich kleine Workstation für lokale KI‑Anwendungen. Das Gehäuse misst gerade einmal 138,5 x 131,3 x 52,1 mm und bringt nur rund 0,63 kg auf die Waage. Im Inneren arbeiten ein Intel Core Ultra X7 358H und eine Intel Arc B390. Dazu kommen zwei Netzwerkanschlüsse mit 10 und 2,5 GBit/s sowie eine OCuLink-Schnittstelle für externe Grafikkarten und schnellen NVMe-Speicher.

Die Acer Veriton RI110 soll laut Hersteller KI-Modelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern unterstützen, jedoch wird weder auf eine Quantisierung, noch auf konkrete Modelle oder eine Inferenzrate eingegangen. Als Plattform sind bis zu 96 GB Dual-Channel-LPDDR5X und eine M.2-2280-SSD mit PCIe 4.0 und bis zu 1 TB vorgesehen. Acer bietet das System wahlweise mit Windows 11 Pro oder Windows 11 Home an, wobei natürlich passend dazu auch ein Linux-System laufen dürfte. Acer ordnet die Veriton-Workstation neben Content Creation, Design und Entwicklung zu. Für die Anmeldung ist ein Fingerabdrucksensor direkt im Powerknopf integriert. Der Rechner wird über ein 120-W-Netzteil versorgt.

Um noch mehr Performance aus dem System herauszukitzeln, bietet die Workstation eine OCuLink-Schnittstelle für externe Hardware mit PCIe 4.0 x4 an, wobei Acer Datenübertragungsraten von bis zu 64 GBit/s verspricht. Externe Grafikkarten oder NVMe-Speicher sollen die kleine Plattform für Machine Learning, 3D-Rendering und professionelle Anwendungen erweitern. Ein solches Modell hatten wir mit einer AMD Radeon RX 7600M XT bereits ausführlich im Test. Bei der übrigen Ausstattung bleibt Acer für einen Rechner dieser Größe großzügig: Rückseitig sitzen HDMI 2.1, DisplayPort, zwei LAN-Anschlüsse, zwei USB4-Type-C-Ports und zwei USB-2.0-Type-A-Anschlüsse. An der Vorder- und Seitenpartie kommen Audio, USB 2.0 Type-A sowie jeweils ein USB-3.2-Gen2-Port als Type-A und Type-C hinzu. WiFi 7 und Bluetooth 5.4 übernehmen die drahtlose Verbindung. Ein Kensington-Lock ist ebenfalls vorgesehen.

Auf Seiten der Software setzt Acer natürlich voll auf KI. Acer Qubi Claw soll KI-Funktionen in einer abgeschirmten Umgebung ausführen und Aufgaben selbstständig oder nach Zeitplan bearbeiten. Genannt werden Online-Recherchen, Reise- und Terminvorschläge sowie die Aufzeichnung und Übersetzung gesprochener Inhalte. Intel SuperClaw verteilt Aufgaben laut Acer zwischen lokaler Rechenleistung und Cloud-Ressourcen. Sensible oder häufig wiederholte Abläufe sollen lokal bleiben, komplexere Schlussfolgerungen oder externe Wissensabfragen können in die Cloud wechseln.

Die Acer Veriton RI110 AI Mini Workstation soll voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2027 erhältlich sein. Einen Preis nennt Acer bisher nicht. Passend dazu hat man zur IFA auch sein erstes System mit RTX Spark angekündigt.

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