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Ein großes Schlagwort auf der IFA 2026 ist natürlich auch bei Acer das Thema KI. In Berlin zeigen die Taiwanesen eine kompakte Workstation, die speziell für lokal ausgeführte KI-Agenten gemacht ist und hierfür auf NVIDIAs neue RTX-Spark-Plattform aufbaut, die im Herbst endlich erhältlich sein soll. Laut Acer soll das System bis zu 1 Petaflop KI‑Rechenleistung bereitstellen und auf einen bis zu 128 GB großen gemeinsamen Speicher für CPU und GPU zurückgreifen können. Einen Preis oder konkreten Marktstart nennt Acer bisher allerdings nicht.
Die Plattform verbindet eine CPU mit bis zu 20 Kernen mit einer Blackwell-RTX-GPU und bis zu 6.144 GPU-Kernen und vor allem einen Unified-Memory, was die Grundlage für lokale KI-Anwendungen von Entwicklern und Kreativen darstellen soll. Im Unterschied zu einem klassischen PC mit getrenntem Arbeitsspeicher und Grafikspeicher wird der maximale Speicher hier nicht in zwei unabhängige Poolgrößen aufgeteilt, sondern kann je nach Anwendungsgebiet flexibler ausgerichtet werden. In der Regel können bei 128 GB gemeinsamem Speicher bis zu 96 GB der Grafiklösung zur Seite gestellt werden. Die Pressemitteilung bleibt bei den konkreten Hardware-Spezifikationen und dem Softwarestack allerdings noch sehr zurückhaltend.
Die ersten Bilder zeigen ein kompaktes Kunststoff-Gehäuse mit auffälliger Wabenstruktur für die Kühlung und eine schicke Zierleiste mit Acer-Logo an der Front. Zu sehen sind zahlreiche USB-C-Schnittstellen, eine HDMI-Buchse, ein Ethernet-Port und ein Kensington-Lock für den Diebstahlschutz, denn günstig dürfte die Acers RTX-Spark-Lösung sicher nicht werden. Auffällig ist, dass der Power-Button auf der Rückseite untergebracht ist. Mithilfe eines Standfußes kann das System auch vertikal auf dem Schreibtisch aufgestellt werden.
Acer will Preis und Verfügbarkeit des RTX Spark zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben und dann natürlich auch technische Daten nachliefern.