NEWS

Einstellung des Basismodells

Der Apple Mac mini ist teurer geworden

Portrait des Authors


Der Apple Mac mini ist teurer geworden
4

Werbung

Nachdem der Mac mini in der kleinsten M4-Konfiguration zuletzt zeitweise nicht mehr bestellbar war, hat Apple nun die Konsequenz gezogen. Das bisherige Einstiegsmodell ist aus dem Konfigurator verschwunden und wird offiziell nicht mehr verkauft. In Deutschland beginnt der kompakte Desktop-Mac damit nicht mehr bei 699 Euro, sondern erst bei 949 Euro. Der Einstieg verteuert sich um 250 Euro, ohne dass Apple dafür ein neues Modell oder einen schnelleren Chip einführt.

Betroffen ist die Ausführung mit M4-Chip, 16 GB Arbeitsspeicher und 256 GB SSD. Sie war bislang die günstigste Möglichkeit, einen aktuellen Mac mini direkt bei Apple zu kaufen. Künftig startet die Baureihe mit 512-GB-SSD, die auch zuvor bereits 949 Euro kostete. Apple erhöht also nicht den Preis dieser Variante, sondern streicht die kleinere Speicherstufe. Beim Mac mini mit M4 Pro ändert sich nach aktuellem Stand nichts, da diese Modelle ohnehin erst mit 512-GB-SSD angeboten wurden.

Die Anpassung bleibt nicht auf Deutschland beschränkt. Für die USA wird ein Anstieg des Einstiegspreises von 599 auf 799 US-Dollar genannt. Auch dort ist die neue Basis ein Mac mini mit M4, 16 GB RAM und 512 GB SSD. Im Handel sind zwar noch Restbestände der 256-GB-Version zu finden. Die Preise haben aber bereits angezogen. Während einzelne Angebote im vergangenen Jahr zeitweise um 560 Euro lagen, werden für verfügbare Geräte inzwischen höhere Beträge von deutlich über 650 Euro aufgerufen.

Damit kommt die Speicherkrise nun auch bei Apple sichtbar an. Im Umfeld der jüngsten Quartalszahlen hatte das Unternehmen bereits vor höheren Speicherkosten und anhaltenden Lieferproblemen gewarnt. Der weltweite Ausbau von KI-Infrastruktur bindet große Mengen an Speicher. Bislang hatte Apple diese Entwicklung bei neuen Produkten aber nur begrenzt an die Kunden weitergereicht. Weder beim MacBook Neo noch bei den jüngsten MacBook- und iPad-Neuvorstellungen standen deutlich höhere Speicherpreise im Vordergrund.

Beim Mac mini trifft die Anpassung ausgerechnet ein Modell, das in den vergangenen Monaten auch abseits klassischer Desktop-Nutzung gefragt war. Seit dem Wechsel auf Apple Silicon eignet sich der kleine Rechner vergleichsweise gut für lokale KI-Workloads. Das kompakte Gehäuse, der bisher niedrige Einstiegspreis und der gemeinsam nutzbare Unified Memory machten ihn für Entwickler und Anwender attraktiv. Vor allem kleinere Sprachmodelle oder KI-Werkzeuge ließen sich damit lokal betreiben. Apple selbst verwies zuletzt auf eine hohe Nachfrage nach Mac mini und Mac Studio im Zusammenhang mit AI-Agents und lokalen KI-Anwendungen. 

Ob die 256-GB-Version zurückkehrt, sobald sich die Versorgungslage entspannt, ist offen. Kurzfristig bleiben nur Restbestände im Handel oder der Wechsel auf die nun kleinste 512-GB-Konfiguration.

Preise und Verfügbarkeit
Apple Mac mini M4 (2024)
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 682,00 EUR
Preise und Verfügbarkeit bei Geizhals
Apple Mac mini M4 (2024)
expert TechnoMarkt Nicht lagernd 682,00 EUR
Lagernd 799,00 EUR
Verfügbar 799,01 EUR
edigitech Verfügbar 866,22 EUR
Verfügbar 871,60 EUR
Verfügbar 908,90 EUR
Verfügbar 925,00 EUR
Lagernd 1.110,00 EUR

Back to top