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NVIDIA: Physik-Engine für die Grafikkarte nahezu fertig

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Gerade einmal zwei Monate ist es her, dass NVIDIA Ageia mitsamt dessen Physik-API aufgekauft hat - und schon scheint die Umprogrammierung der Physik-Engine fast abgeschlossen zu sein. Ageias Physik-Engine ist für alle Plattformen geeignet und wird von etwa 140 in der Entwicklung befindlichen Spielen genutzt. Durch die Umprogrammierung sollen die Physikberechnungen nicht mehr durch die CPU oder eine extra Physics-Processing-Unit (PPU) durchgeführt werden, sondern dank CUDA durch eine Grafikkarte von NVIDIA. Alle Grafikkarten der GeForce-8- und GeForce-9-Serie unterstützen CUDA und können daher potentiell für Physikberechnungen genutzt werden. Um die Leistungsfähigkeit zu demonstrieren starteten die Kalifornier eine Physik-Demo, welche der auf dem IDF in Shanghei gezeigten Intel-Demo ähnlich ist. Mit dieser Demo demonstrierte Intel damals die Leistungsfähigkeit des Nehalems.Bei einem Takt von 2,53 GHz konnte Intels Nehalem (bei 50.000 bis 60.000 Partikeln) 15 bis 20 Bilder pro Sekunde berechnen, eine GeForce 9800 konnte bei der ähnlichen Demo mit 65.000 Partikeln ganze 300 Bilder in der Sekunde berechnen. Bei der bekannten Ageia-Demo "Cloth" zeigte sich ein ähnliches Bild: ein Core-2-Extreme-Vierkern-Prozessor konnte 12 Bilder in der Sekunde berechnen, während eine GeForce 8800 GTS etwa 200 Bilder in der Sekunde schaffte. Allerdings wird die Physik-Engine für die Grafikkarte keine Quantenmechanik berechnen können, da sich das Unternehmen nun nur noch auf "Physik" für Spaß und Entertainment konzentriere.



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