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Intel Larrabee - 2009 mit Gaming-Grafikkarte

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Erst als Multi-Core Projekt an die Öffentlichkeit gelangt, dann als mögliche GPU auf einigen Intel Developer Foren angepriesen und nun wohl endgültig bestätigt dürfte Intels Larrabee sein. Hierbei handelt es sich um einen programmierbaren Multikern-Chip, der auf einem modifizierten x86-Befehlssatz basiert. Zwar will Intel die Leistung der integrierten Grafiken bis 2010 noch verdoppeln, doch wo diese nicht ausreicht soll dann im Bereich von "Gaming and Graphics Media" eine Larrabee-Karte auf Basis des PCI-Express 2.0 Standards zum Einsatz kommen. Multi-Threading bzw. Raytracing heißt für Intel das Zauberwort, Gerüchten zufolge kommt Larrabee mit 16 Kernen daher, die allesamt nochmal 4-faches Multithreading beherrschen. Larrabee wird in direkten Konkurrenzkampf zu dem GPGPU-Ansatz von NVIDIA und AMD/ATI treten. Beide Unternehmen wollen unter der Bezeichnung CUDA bzw. "Close to Metal" (CTM) die Streamprozessoren (Shader Units) einer Grafikkarte für andere Zwecke als grafische Berechnungen nutzbar machen.Dadurch, das die GPU als Stream- und nicht als serieller-Prozessor konzipiert wurde, ergibt sich in diesem Zusammenhang jedoch ein komplett anderes Programmiermodell. Um Programme zu entwickeln, die beispielsweise von den 128 Shader Units einer G80 profitieren, ist Pat Gelsinger, Senior Vice President bei Intel, zufolge jedoch ein so spezielles Know-How im Bereich der Multi-Thread-Programmierung notwendig, dass derzeit nur sehr wenige Menschen dazu in der Lage sind. Da Larrabee im Gegensatz zur GPU auf der x86-Architektur basiert, soll es für Programmierer wesentlich leichter sein die entsprechende Software für das Intel Produkt zu entwickeln. Gegen Ende des Jahres wird Intel Larrabee den Software-Entwickler zur Verfügung stellen. 2009 oder 2010 kann dann mit ersten Karten gerechnet werden.

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