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RDNA 5

Nächste Radeon-Generation wird ab der zweiten Jahreshälfte 2027 erwartet

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Nächste Radeon-Generation wird ab der zweiten Jahreshälfte 2027 erwartet
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Im Nachgang zur Computex mehren sich die Meldungen zu einem möglichen Termin zur kommenden Radeon-RX-Generation auf Basis der RDNA-5-Architektur. Der aktuellen Informationslage zufolge soll diese Mitte 2027 erscheinen. Viele Redaktionen, unter anderem auch Hardwareluxx, haben mit den Boardpartnern von AMD gesprochen. AMD selbst äußert sich natürlich noch nicht, zumal man mit der Radeon RX 9070 GRE gerade erst ein weiteres Modell auf den (weltweiten) Markt gebracht hat.

In den Gesprächen mit den Boardpartnern zeigten sich einige sehr offen, zumindest den groben Zeitrahmen zu nennen. Andere wiederum wollten sich gar nicht äußern. Die große Frage an dieser Stelle ist, ab wann die Hersteller wissen, was AMD nun konkret plant. Daran schließt sich die Frage an, wie viel man auf die aktuellen Einschätzungen der Boardpartner setzen möchte und wie viel diese wissen.

Die Schnittmenge aller Aussagen, dieser gegenüber Hardwareluxx, aber auch zum Beispiel gegenüber Tweakers zeigt folgendes Bild: Das zweite Halbjahr 2027 dürfte ein realistischer Zeitraum sein.

Noch im Hinterkopf haben sollte man dabei, dass AMD im September 2024 verkündete, die RDNA- (Radeon DNA) und CDNA-Architekturen (Compute DNA) wieder als UDNA (Unified DNA) zusammenzuführen. Dies sei Teil einer Strategie, um Nutzer und Entwickler auf eine Plattform zu bringen bzw. den Zugang zu vereinfachen. Ob RDNA 5 noch eigenständig entwickelt wurde oder schon zusammen mit CDNA 5 als gemeinsame UDNA-Architektur das Licht der Welt erblicken lässt, ist unklar.

Den zuletzt genannten Informationen zufolge soll AMD mit der UDNA-Architektur die Anzahl der Shadereinheiten beziehungsweise FP32-Recheneinheiten pro Compute Unit (CU) verdoppeln. Statt bislang 64 sollen künftig 128 Shadereinheiten pro CU zur Verfügung stehen. Bei ansonsten unverändertem GPU-Ausbau würde dies die theoretische Rechenleistung deutlich erhöhen.

Selbst Leaks zur den Ausbaustufen der kommenden GPUs gab es bereits, denn schließlich sollen die Chips den Tape-Out in TSMCs N3P-Prozess bereits hinter sich gebracht haben.

Viele Variablen

Die Einführung neuer Grafikkarten erfolgt derzeit in einem Marktumfeld, das von vergleichsweise hohen Speicherpreisen geprägt ist. Insbesondere die Kosten für GDDR6-, GDDR7- und HBM-Speicher liegen auf einem erhöhten Niveau, was unter anderem auf die anhaltend hohe Nachfrage aus dem KI- und Rechenzentrumssegment zurückgeführt wird. Da der Speicher einen wesentlichen Anteil an den Materialkosten moderner Grafikkarten ausmacht, beeinflusst dessen Preisentwicklung unmittelbar die Herstellungskosten neuer Modelle.

Bei den übrigen Komponenten zeigt sich hingegen ein differenzierteres Bild. Die Preise für Leiterplatten, Spannungsversorgungskomponenten und Kühllösungen haben sich nach den starken Schwankungen der vergangenen Jahre weitgehend stabilisiert. Gleichzeitig ermöglichen fortschrittlichere Fertigungsverfahren zwar höhere Leistungs- und Effizienzgewinne, gehen jedoch oftmals mit steigenden Waferkosten einher.

Für Grafikkartenhersteller ergibt sich daraus die Herausforderung, die gestiegenen Kosten für Speicher und Chipfertigung mit den Erwartungen der Kunden an Leistung und Preis in Einklang zu bringen. Während technologische Fortschritte neue Leistungsniveaus ermöglichen, begrenzen die erhöhten Produktionskosten den Spielraum für niedrigere Verkaufspreise. Entsprechend wird die Preisgestaltung und Markteinführung neuer Grafikkartengenerationen weiterhin maßgeblich von der Entwicklung der Speicher- und Fertigungskosten beeinflusst.

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