RTX Voice für GTX-Karten und GPU-Passthrough für VMs auf GeForce

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nvidiaNVIDIA hat in den vergangenen Tagen offenbar einige Änderungen in der Unterstützung verschiedenster Technologien durch die eigenen Hardware-Produkte vorgenommen. So wird RTX Voice nun auch von Grafikkarten unterstützt, die nicht als GeForce-RTX-Serie geführt werden. Dies soll laut TomsHardware bereits ab dem GeForce 410.18 möglich sein. Unterstützt werden offenbar alle Karten bis runter zur GeForce-GTX-600-Serie auf Basis der Kepler-Architektur.

RTX Voice wurde vor etwa einem Jahr vorgestellt. Bereits kurz nach dem Start war es über einige Tricks möglich, die Funktion auch auf anderen Karten auszuführen – auch ohne GeForce-RTX-GPU. Damit war der Mythos schnell widerlegt, hier kämen die Tensor-Cores der Turing- und Ampere-Architektur zum Einsatz. RTX Voice weiß in seiner Funktion durchaus zu überzeugen. Nebengeräusche werden zuverlässig entfernt und können somit dazu beitragen, die Audioqualität eines Streams zu verbessern. Inzwischen scheint NVIDIA RTX Voice als Einzelsoftware nicht weiterentwickeln zu wollen, sondern wird stattdessen in NVIDIA Broadcast integriert.

Der aktuelle GeForce-Treiber von NVIDIA trägt die Versionsnummer 461.92.

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Mit dem eben erwähnten GeForce 461.92 ermöglicht NVIDIA außerdem ein GPU-Passthrough für VMs unter Windows mit GeForce-Hardware. Mögliche Anwendungsfälle sind der GeForce-Nutzer, der einen Linux-Host betreiben und eine virtuelle Windows-Maschine (VM) starten will, um Spiele zu spielen oder Spieleentwickler, die Code unter Windows und Linux auf einem System testen wollen. Unterstützt wird der Passthrough auf eine VM. Single Root Input/Output Virtualization (SR-IOV) wird auf GeForce-Karten weiterhin nicht unterstützt. An Hardware angesprochen werden können Kepler und später bei den Desktop-GPUs und ab Maxwell bei den Notebook-GPUs.

In einem Support-Dokument beschreibt NVIDIA die Funktionsweise und Einschränkungen des GPU-Passthrough.