RTX 3080 Ti und Co.: Nvidia soll bei Samsungs 8-nm-Prozess bleiben

Veröffentlicht am: von

nvidiaMit den kommenden RX-6000-Grafikkarten dürfte AMD NVIDIA starke Konkurrenz machen. Aus diesem Grund gibt es bereits seit geraumer Zeit Gerüchte über einen möglichen Refresh von Nvidias RTX-3000-Grafikkarten als Reaktion. Dafür sprechen würde etwa, dass NVIDIA bisher sämtliche Ti/Super-Varianten der neuen Generation ausgespart hat. Des weiteren wurde vermutet, diese Karten könnten beispielsweise auf Chips mit mehr aktivierten Shader-Einheiten oder eine bessere Selektierung und damit einen höheren Takt setzen. Auch ein Wechsel auf die 7-nm-Fertigung bei TSMC scheint nicht unwahrscheinlich.

Der Twitter-Nutzer kopite7kimi, der bereits mit früheren Aussagen zu NVIDIA Ampere richtig lag, hat nun aber in einem Post veröffentlicht, dass NVIDIA zumindest momentan keinen Wechsel in der Fertigung plane. Vielmehr wolle NVIDIA auch für die kommenden Karten auf die 8-nm-Chips von Samsung setzen. Es sollen jedoch  neue Steppings auf Basis neuer Prozessiterationen umgesetzt werden. Dadurch soll die Ausbeute erhöht werden, was wiederum als ein möglicher Grund der aktuellen Knappheit von RTX-3000-Grafikkartem  gehandelt wird.

Datenschutzhinweis für Twitter

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Twitter Feed zeigen. Ihre Daten zu schützen, liegt uns aber am Herzen: Twitter setzt durch das Einbinden des Applets Cookies auf ihrem Rechner, mit welchen sie eventuell getracked werden können. Wenn Sie dies zulassen möchten, klicken Sie einfach auf diesen Feed. Der Inhalt wird anschließend geladen und Ihnen angezeigt.

Ihr Hardwareluxx-Team

Tweets ab jetzt direkt anzeigen

Sollten sich die Informationen bewahrheiten, kann man mit der Vorstellung von Ti/Super-Versionen keinen wirklichen Leistungs- oder Effizienzsprung erwarten. Stattdessen müsste NVIDIA auf Takt- und Speicherupgrades setzen. Wenn die bisher von AMD gelieferten Benchmark-Ergebnisse zutreffen sollten, wird es in nächster Zeit ein enges Rennen im High-End-Segment geben. NVIDIA könnte dann erst wieder zur nächsten Generation nachlegen.