Fürs Notebook: NVIDIA macht GeForce MX350 und MX330 offiziell

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nvidia geforce mx250Mit der GeForce MX350 und der GeForce MX330 hat NVIDIA zwei mobile Entry-Level-Grafikchips offiziell gemacht, deren Einsatzzweck überwiegend kompakte Notebooks mit höherer 3D-Leistung gegenüber der integrierten CPU-Grafik sein sollen. Zwar nennt NVIDIA auf seinen Produktseiten nur sehr wenige technische Details, doch die österreichischen Kollegen von Notebookcheck.com konnten die beiden Chips schon einmal näher unter die Lupe nehmen. 

Demnach bauen die beiden neuen GeForce-Ableger wie ihre Vorgänger noch auf der Pascal-Architektur auf, welche im Desktop innerhalb der GeForce-GTX-1000-Reihe verwendet wurde. Während die GeForce MX330 zur GeForce MX250 ein alter Bekannter ist, baut die GeForce MX350 auf der größeren GP107-GPU auf, die einer GeForce GTX 1050 stark ähnelt, jedoch mit einem deutlich beschnittenen Speicherinterface daherkommt. Insgesamt soll die GeForce MX350 640 Shadereinheiten mit einem Boost-Takt von mindestens 1.468 MHz bieten und auf einen 2 GB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen können, der jedoch nur über 64 Datenleitungen angeschlossen ist, wodurch vor allem die Speicherbandbreite leidet und die Leistung eher mit einer GeForce GTX 960M als mit einer vollwertigen GTX 1050 zu vergleichen ist. Damit sind jedoch zumindest ältere und grafisch weniger anspruchsvolle Spieletitel durchaus in Full HD spielbar.

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Die GeForce MX330 muss mit 384 Shadereinheiten auskommen, taktet dafür mit mindestens 1.594 MHz im Boost etwas schneller. Der Speicherausbau bleibt zum größeren Schwestermodell identisch. Beide Chips sollen mit einer Thermal Design Power von 25 W auskommen. 

Den ersten Benchmarks zur Folge soll die GeForce MX350 etwa 25 % langsamer als eine GeForce GTX 1050, dafür etwa 7 bis 18 % schneller als eine GeForce GTX 960M sein. Die GeForce MX330 liegt aufgrund der nur geringfügigen Unterschiede zur GeForce MX250 minimal über dieser, bietet jedoch deutlich mehr Rechenleistung als die bisherige GeForce MX230, die noch mit 256 Shadereinheiten auskommen musste. 

Erste Geräte mit GeForce MX350 und GeForce MX330 dürften in den kommenden Wochen erscheinen.