CeBIT 2014: Sapphire Radeon R9 290(X) Modelle schalten die Lüfter unter Windows ab

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sapphireDie beiden Sapphire Radeon R9 290X Tri-X und Sapphire Radeon R9 290 Tri-X gehören zu den besten Varianten dieser beiden Grafikkarten mit "Hawaii"-GPU. Um die beiden Karten noch besser zu machen, hat sich Sapphire etwas einfallen lassen, das wir in anderer Form zum Beispiel als ZeroCore-Power von AMD kennen. Bei wenig Last und vor allem bei reinem Windows-Betrieb sollen zwei von drei Lüfter komplett abschalten und nur der zentrale sorgt für ausreichende Frischluft für geringe Abwärme von GPU und den restlichen Komponenten.

Allerdings kann das Abschalten der Lüfter nich einfach per BIOS-Update nachgebessert werden, weswegen Sapphire auch gleich drei neue Karten mit diesem Feature vorstellt. Die Notwendigkeit eines Hardware-Updates ergibt sich durch zusätzliche Bauteile auf dem PCB sowie einen Schalter, über den das Feature bei Bedarf abgeschaltet werden kann. Die drei neuen Karten namens Radeon R9 290X Toxic, Radeon R9 290X Vapor-X und Radeon R9 290 Vapor-X setzen dabei auf das jeweils zueinander identische Design. Vom PCB bis hin zum Dual-Slot-Kühler ist also rein technisch kein Unterschied auszumachen. Zur Kühlung zum Einsatz kommen eine Vapor-Chamber, Heatpipes und großflächige Kühlkörper.

Konkrete Angaben kann Sapphire bisher nur zur Radeon R9 290 Vapor-X machen. Deren GPU-Takt soll sich auf 1.050 MHz belaufen. Zum Vergleich: Die Referenzversion arbeitet maximal mit 947 MHz. Die Taktung des Speichers ist noch nicht bekannt, dürfte aber bei 1.300 MHz liegen. Im aktuellen Monat März will Sapphire mit dem Verkauf dieses Modells starten. Die beiden übrigen Karten, also die Radeon R9 290X Toxic und Radeon R9 290X Vapor-X sollen im April in den Handel kommen. Konkrete Angaben zum Takt konnte Sapphire hier aber noch nicht machen. Allerdings soll die Toxic-Version schneller sein als das Vapor-X-Modell. Zudem sind die beiden R9-290X-Modelle mit 8.192 MB GDDR5-Grafikspeicher ausgestattet. Die beiden von uns getesteten Tri-X-Modelle sollen weiterhin angeboten werden.