NVIDIA GeForce GTX Titan: 10.000 Einheiten zum Start

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Die Gerüchte deuten es schon seit Tagen an: Allzu lange wird es bis zum Launch der GeForce GTX Titan wohl nicht mehr dauern. Aktuell schwirrt der 18. Februar und damit schon der kommende Montag als möglicher Launch-Termin durch die Weiten des Internets. Dann dürfte ein wahres Grafikkarten-Monster das Licht der Welt erblicken. Mit spekulierten 2688 CUDA-Cores, 224 Textureinheiten, 48 Rasterendstufen und satten 6 GB GDDR5-Videospeicher samt 384-Bit-Interface dürfte sie die bisher schnellsten 3D-Beschleuniger mehr oder weniger deutlich in den Schatten rücken lassen. Bislang führt NVIDIAs GeForce GTX 690 bzw. die wenigen Exemplare, die es von der Radeon HD 7990 gibt, das Feld der bislang schnellsten Grafikkarten an.

Um die brachiale Power des GK110-Chips, der auf eine Fläche von rund 521 mm² über sieben Milliarden Transistoren unterhalten soll, mit herkömmlicher Luftkühlung noch ausreichend kühlen zu können und um die Leistungsaufnahme nicht noch weiter in die Höhe zu treiben, sollen sich die Taktraten weit unterhalb der magischen 1,0-GHz-Marke ansiedeln. Die Köche der Gerüchteküche gehen von 875 respektive effektiven 6,0 GHz aus.

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NVIDIAs bislang schnellste Grafikkarte, die GeForce GTX 690, wird demnächst von der GeForce GTX Titan abgelöst

Doch das Monster dürfte sich NVIDIA kräftig bezahlen lassen. Etwa 900 Euro sind im Gespräch. Auch sollen nur die engsten Partner der kalifornischen Grafikschmiede den bislang komplexesten Grafikchip verbauen dürfen. ASUS und EVGA sollen unter den Auserwählten sein. Zum Start der NVIDIA GeForce GTX Titan soll es gerade einmal etwa 10.000 Einheiten geben.